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Apple iPad – so what?

28. Januar, 17:28 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

Wer die letzten Tage mal im Internet war, hat es wahrscheinlich mitbekommen: Apple hat gestern das iPad vorgestellt, ein knuffiges 10″-Tablet. Da es genau zwischen iPhone/iPod touch und den MacBooks angesiedelt ist, gab es also zwei Möglichkeiten: Entweder einen großen iPod touch oder ein kleines MacBook konstruieren. Apple hat sich für ersteres entschieden, und damit ist das Gerät für mich schon gestorben… was soll ich mit einem Gerät, dass großes Potential hätte, aber softwareseitig genauso eingesperrt wie das iPhone ist?

Beim iPhone ist das ja nicht schlimm, es ist nur ein Smartphone. Einem Tablet eröffnen sich prinzipiell aber viel mehr Möglichkeiten: Ich hätte mir einfach gesagt ein simples MacBook ohne Tastatur gewünscht, mitsamt OS X statt iPhone OS.

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Think Different

22. April, 23:34 Uhr | 5 Kommentare | Veröffentlicht unter /me, computer

Mein iMac ist da! :) Um genau zu sein, schon seit Montag Nachmittag – da hab ich das verflucht schwere und verdammt große Paket nämlich nach Hause geschleppt. Seitdem habe ich riesige Mengen an Daten und Programmen kopiert, installiert und zum Teil schon konfiguriert und ausprobiert… die wichtigsten Sachen funktionieren schon, jetzt kommt “nur” noch die ganze Feinarbeit.

iMacDas System ist nicht besonders spektakulär: 24″ (glossy), 2.93 GHz, 4 GB RAM, 1TB Festplatte, ATI Radeon 4850 und als Goodie direkt noch mit iWork. Natürlich mit Volltastatur und nicht schnurlos, als Betriebssystem ist OS X Leopard dabei. Als Backup für Time Machine dient eine externe Festplatte mit 1TB, die hier schon seit einigen Tagen ihren Dienst als Datengrab Speicherplatz verrichtet – ach ja, und ihr seht es auf dem Bild richtig, ich habe mir nun auch noch ein Dock für mein iPhone 3G mitbestellt. :D Softwaretechnisch habe ich vorher auch noch das MacHeist Bundle 3 gekauft (Espresso, yay!).

Aber genug der technischen Daten, kommen wir zum wesentlichen: Die Kiste ist einfach nur geil! Das Betriebssystem ist verdammt gut zu bedienen, der Rechner hat genug Power, es ist alles absolut flüssig zu bedienen – einfach traumhaft. Ich wusste ja vorher schon, was da auf mich zukommt, aber das ganze “live” zu erleben, war dann noch besser als erwartet. Die Tastatur bleibt übrigens dran, die gefällt mir nämlich sehr gut – nur die Mighty Mouse ist nach ein paar Minuten wieder in der Packung gelandet, da ich die eher suboptimal finde.

Der Mac war übrigens in weniger als 10 Minuten nach dem Aufstellen mitsamt Internet fertig eingerichtet, es waren dann nur noch ein paar kleine Anpassungen nötig. Es lässt sich sowieso alles verdammt schnell erledigen – Programminstallationen sind meist ja nur “drag & drop”, genauso wie die Deinstallationen. Mit der Schnellansicht (per Leertaste) kann man sich nerviges Rumgerödel auf der Festplatte meist sparen, wenn man etwas sucht… apropos, Spotlight ist einfach nur pure ownage genial. ;) Genauso wie Exposè, das ich schon exzessiv benutzt habe – meinen iMac juckt es überhaupt nicht, wenn man zehn Dinge parallel macht… und im Gegensatz zu Windows ist man im Fensterdschungel ruckzuck wieder da, wo man hin möchte. Es sind halt diese ganzen Kleinigkeiten, die das OS so toll machen.

Perfekt ist der Rechner aber natürlich nicht: Ich hatte nur 15 Minuten nach dem ersten Einschalten den ersten Komplett-Freeze des Systems, und heute zwei weitere. Das Problem geistert momentan durchs Netz, scheinbar haben sehr viele Leute, die jetzt ihren Mac mit Radeon 4850 bekommen haben, das Problem – die einen schieben es auf die Grafikkarte, die anderen aufs WLAN. Ich hab vorhin erst mal den Wellensalat abgestellt und ein Kabel eingestöpselt und hoffe darauf, dass Apple sich zu dem Problem äußert. Vielleicht gibts ja direkt einen Patch…

Ich schreib in den nächsten Tagen sicher noch mehr zu dem schicken Gerät, momentan bin ich einfach nur begeistert. Alles funktioniert, die Bedienung ist genial, die Optik schick, hach – wieso bin ich nicht eher umgestiegen?

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Neue iMacs

3. März, 21:33 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter computer, news

Endlich! Heute hat Apple neue Modelle für alle Desktoprechner veröffentlicht, neben Mac mini und Mac Pro betrifft das natürlich auch die Geräte, auf die ich schon länger schiele: Die iMacs. :) Alles in allem finde ich alles recht rund, verwunderlich ist, dass es jetzt standardmäßig keine Volltastatur mehr gibt – mitgeliefert wird nur ein schmales Modell, aber mit Kabel. Lustigerweise kann man kostenlos das Standardlayout auswählen… ich hoffe, das bleibt auch erst mal so. (Bis ich bestellt habe.)

Was mich an den neuen Geräten stört, ist eigentlich nur, dass sie nicht mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet sind. Schade, dass Apple sich hier nicht an den hauseigenen Notebooks oder dem neuen LED Cinema Display orientiert hat…

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Bonsai-Computer

19. Februar, 17:57 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

Wer mich bei Twitter verfolgt, hat es wahrscheinlich schon mitbekommen: Ich bin seit kurzem stolzer Netbook-Besitzer. :) Auf meinem Schreibtisch verstaubt steht jetzt ein weißes Asus Aspire One A110L, aus dem irgendwann mal angekündigten Eee PC ist dann doch nichts geworden. Da schon einige Fragen zu dem Gerät bei mir aufgeschlagen sind und ich allen versprochen habe, das auf meinem Blog doch noch ein bisschen ausführlicher zu erläutern, muss will ich das nun tun… also, was soll der ganze Netbook-Hype eigentlich?

Erst mal sind die Geräte natürlich klein. Mein Modell passt locker auf ein A4-Blatt und wiegt etwa ein Kilo. Das passt nicht nur probemlos in meine Umhängetasche, so ein Gerät lässt sich auch in einer Damenhandtasche versenken. Die Nachteile liegen dabei natürlich auf der Hand: Als Displaygröße kommt meistens etwas um die 9″ zum Einsatz, was dann auf Auflösungen von etwa 1024×600 hinausläuft. Die Tastaturgröße wird dann auch gleich auf etwa 90% geschrumpft, man hat also kleinere Tasten und mit dem 10-Finger-System sind keine Tipprekorde mehr machbar.

Im Gegenzug wird aber moderne Technik  verbaut – ich hab einen Intel Atom drin, als Speicher dient eine SSD und für die Beleuchtung des Displays kommen LEDs zum Einsatz. Bei der Konkurrenz sieht es oft ähnlich aus. Aus Platzgründen wird natürlich alles recht eng gebaut, von “Billigware” kann man bei den kleinen Geräten aber nicht sprechen.

Besonders viel Power hat man mit einem Atom nicht, eine kleine SSD hat auch weniger Durchsatz als die dicke 10k-Platte im Desktop. Dafür wird man mit einem extrem niedrigen Stromverbrauch belohnt – bei meinem Gerät schwankt das im Office-Betrieb um die 10 Watt, selbst bei stärkerer Auslastung klettert der Wert nicht viel höher. Weniger Stromverbrauch Leistung heißt gleichzeitig auch weniger Bedarf für dicke Akkus, also lassen sich die Netbooks noch mal kleiner und leichter bauen… was für ein praktischer Zusammenhang! ;)

Für die kleinen Kisten ist Linux als Betriebssystem natürlich prädestiniert, da man es auch mit wenig Ressourcen noch gut einsetzen kann. Die Hersteller werfen oft eigene Distributionen drauf, die besonders leicht zu bedienen sind und speziell auf die Geräte angepasst werden. Man kann aber meistens recht problemlos seine Lieblingsdistro installieren. Ansonsten bleibt ja auch noch Windows XP. Ratet mal, warum Microsoft den Vertrieb von XP zähneknirschend verlängert hat? Richtig – weil Vista auf den Netbooks meistens keinen Spaß macht und XP mit den kleinen Kistchen eine Renaissance erlebt.

So… und wofür braucht man die Dinger nun? Als Hauptrechner kann man sie eigentlich vergessen: Kleines Display, kleine Tastatur, kein optisches Laufwerk, wenig Leistung und so weiter. Als Zweitrechner sind sie dagegen toll: Superportabel, im Vergleich zu einem “richtigen” Notebook sogar günstiger und der niedrige Stromverbrauch ist in der Abrechnung zu vernachlässigen. Ein bisschen Multimedia können die Geräte auch, meins hat neben der obligatorischen Soundkarte auch eine Webcam und einen Kartenleser integriert.
Man könnte natürlich Maus, Tastatur, Monitor und Boxen anschließen, um sich einen energiesparenden Desktoprechner daraus zu bauen – aber dazu braucht man meiner Meinung nach kein Netbook, es gibt ja heute genug Mini-Rechner mit geringem Stromverbrauch.

Für mich dient das Gerät momentan natürlich als Zweitrechner (ja, ich hatte seit geraumer Zeit nur einen einzigen!) und als Linux-Bastelkiste. Installiert hab ich das aktuelle Ubuntu (das mitgelieferte Linpus hab ich innerhalb von zwei Stunden kaputtgespielt ausgetestet). Außerdem soll mein jetziges Notebook durch einen Desktoprechner ersetzt werden, aber ich möchte nicht auf ein Notebook verzichten – bei den Kaufkriterien “günstig” und “klein” steht die untere Linie der Netbooks natürlich recht weit oben auf der Liste. ;)

Die Netbooks haben also große Vor-, aber ebenso große Nachteile. Für meine Zwecke ist es genau richtig, aber ich bin mir sicher, dass man mit einem Subnotebook oft besser dran ist.

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