Tatsache, das funktioniert.
Ein wenig überrascht war ich ja schon, als ich den Film aus der Spule gezogen habe: Es waren Negative zu erkennen! :D Ich habe es tatsächlich geschafft, meinen ersten schwarzweiß-Film zu entwickeln (die Fotogramme vor etlichen Jahren zähl ich mal nicht mit).
Für alle, die jetzt etwas verwirrt schauen – Filmentwicklung ist (zumindest bei schwarzweiss) recht einfach, kurz das Grundprinzip: In einem lichtdichten Wechselsack kann man den Film (ganz ohne Dunkelkammer) von der Filmdose in eine Entwicklungsdose verfrachten. Die ist so gebaut, dass man dann bei Tageslicht die Chemie rein- und rausschütten kann – man braucht Entwickler und Fixierer. Nach dem Trocknen muss man den Film nur noch zurechtschnipseln und kann ihn danach z.B. einscannen.
Was mir beim ersten Mal “selber machen” aufgefallen ist: Die Temperatur im Auge zu behalten, sollte man nicht vergessen. ;) Netzmittel ist praktisch, schützt aber auch nicht hundertprozentig vor Wasserflecken. Und wenn man die fertigen Negative nach der Wässerung aus der Dose holt, sind sie noch nass und sehr dunkel – für einen Moment dachte ich, der Film ist böse überbelichtet oder ich hab irgendetwas beim Entwickeln falsch gemacht…
Ach ja, zwei der Bilder hab ich schon bei Flickr hochgeladen, morgen gibt es auf jeden Fall noch einmal zwei hinterher.
[ Delicious ]






