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Buch macht kluch

14. November, 13:23 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter /me, computer

Mein Bücherregal hat in letzter Zeit wieder Zuwachs bekommen: Ich schaffe es endlich wieder, mehr zu lesen. Mir ist vor ein paar Tagen in einer Buchhandlung aber etwas aufgefallen, das ich schon einmal in Erwägung gezogen habe – warum eigentlich nicht alles auf einen E-Book-Reader packen?

Der enorme Vorteil wäre natürlich, man hat bei Bedarf eine halbe Bücherei auf dem kleinen Ding – ich hab ja manchmal schon Schwierigkeiten, ein dickes Buch noch irgendwo reinzustopfen. Im Gegensatz zu einem “analogen” Buch hat man dann auch noch eine Suchfunktion und verliert seine Lesezeichen nicht mehr (ähem). Die Akkulaufzeit von den Geräten ist auch so hoch, dass man damit problemlos ein komplettes Buch durchlesen kann – was wohl auf die energiesparenden Displays zurückzuführen ist.

Nur sind gerade die Displays ein ganz großer Knackpunkt. Die Werbetexte lesen sich gut, die Produktfotos im Internet sind schön – aber habt ihr schon einmal einen E-Reader live gesehen? In einem Buch steht der Text schwarz auf weiß, auf den Geräten ist es doch eher dunkelgrau auf hellgrau. Gut lesbar ist es schon, aber gerade im Vergleich zu einem Buch (und genau dem müssen sich die Geräte nun mal stellen) hängt das doch noch hinterher. Es ist zwar eine elegante Display-Technologie, die ohne Hintergrundbeleuchtung gut lesbar ist (auch in der Sonne) und eine hohe Auflösung bietet, aber es ist halt immer noch nicht mit einem Buch vergleichbar.

Wenn man die technischen Aspekte außen vor lässt, gibt es noch etwas, das die meisten stören dürfte: DRM-geschützte E-Books sind böse. Das haben wir ja bereits eindrucksvoll gesehen, als Amazon die verkauften Exemplare von Animal Farm, 1984 und anderen Büchern einfach wieder von den Geräten gelöscht hat… so lange die Hersteller das nicht in den Griff bekommen, ist das für mich ein riesiger Kritikpunkt. Eigentlich sollte man ja aus dem MP3-Hickhack gelernt haben, aber naja…

Für mich gibt es aber Punkte, die einen E-Book-Reader praktischer als ein Buch machen würden: Man könnte die Geräte etwas wasserresistent machen, so dass sie ein Glas Wasser oder Regen verkraften. Die Glossy-Displays in den Readern sind schrecklich (keine Hintergrundbeleuchtung). Und die E-Ink-Displays brauchen zwar keine Hintergrundbeleuchtung – aber wenn eine drin wäre, könnte man wirklich überall lesen. Liebe Hersteller, macht da mal was! ;)

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Ja bitte, bringt ihnen was bei!

13. November, 20:01 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter news

Ja, ich bin riesengroßer Fan der Astronomie und allerlei anderen Sachen, die in die Richtung gehen. Es gibt aber auch genug andere Gründe, hinter der Forderung zu stehen – einer großen Initiative, Astronomie wieder als Schulfach einzuführen. In welchem anderen Fach lässt sich so viel fächerübergreifendes lernen? Wer will mir erzählen, dass das Zeug da oben am Himmel langweilig und uninteressant ist? Und dann bin ich ja noch der Meinung, dass wir uns im Raumfahrtzeitalter befinden… nur ohne Nachwuchs und vor allem der Begeisterung und dem Verständnis der nächsten Generation wird sich da nicht viel tun.

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, macht mal ein bisschen Druck – und liebes Schulvolk, fordert das Fach!

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Unser aller Lieblingslandgericht

5. November, 18:46 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter links

Den Internetfreunden unter euch dürften ja die wahnwitzigen ungewöhnlichen Urteile des Landgerichtes Hamburg bekannt sein, die in erschreckender Regelmäßigkeit von Karlsruhe wieder für nichtig erklärt werden müssen. Auf Telepolis gibt es heute einen längeren Artikel darüber, den ich euch ans Herz legen möchte…

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Drogen, anyone?

2. November, 19:58 Uhr | 2 Kommentare | Veröffentlicht unter core dump, news

Der britische Drogenbeauftragte Prof. Nutt hat in einer Vorlesung darauf hingewiesen, dass die Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen nicht unbedingt an deren Gefährlichkeit gemessen wird: Alkohol und Nikotin wären gefährlicher einzustufen als Cannabis, LSD oder Ecstasy. Einen Tag später wurde er übrigens aus seinem Amt erhoben. Gerade lese ich, dass Junkfood in jeder Form (alles mit viel Salz, Zucker oder Fett) auch auf eine Stufe mit Drogen gestellt werden kann – Versuche mit Ratten haben bei übermäßigem Junkfood-Konsum die gleichen Auswirkungen gezeigt, wie sie Drogen haben. Mit Koffein stand letzte Woche auch etwas in meinem Feedreader, auch hier lassen sich wohl deutliche Parallelen zu verbotenen Drogen ziehen.

Irgendetwas sagt mir, dass sich bei den oben genannten “Genussmitteln” nichts in Sachen Verbote oder Einstufung als gefährliche Drogen tun wird. Warum? Weil eine riesige Industrie dahintersteckt, die gesellschaftlich akzeptiert wurde. Schon irgendwie komisch…

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