13. August, 21:10 Uhr | |
Veröffentlicht unter fotografie
Ab und an soll es ja mal vorkommen, dass ich fotografieren gehe. Das mache ich meistens mit meiner unspektakulären D-SLR. Lustigerweise scheint es aber gerade für Digitalfotografen recht reizvoll zu sein, auch noch im analogen Bereich Fuß zu fassen und seine Filme selbst zu entwickeln… ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich mal wieder mit dem Gedanken spiele? ;)
Diesmal hab ich mich direkt am Mittelformat aufgehängt, meine Wunschkamera wäre ja eine Hasselblad 501CM. Ein paar Dinge machen mir dabei nur Sorgen: Rollfilm ist noch nicht ausgestorben, gehört allerdings nicht gerade zu den Supermarktartikeln. Damit kann ich leben (wozu gibt es schließlich das Internet?). Allerdings hat so ein Film eine für mich recht unpraktische Eigenart: Er ist nicht automatisch digitalisiert. Klar, das Reizvolle am analogen Fotografieren ist ja gerade heutzutage, dass es eben nicht digital ist. Aber ein digitales Bild kann ich ruckzuck allen Leuten mit Internet zeigen, mein Negativ muss ich erst mal abziehen, die Abzüge dann herumreichen, verschicken und so weiter… Möglichkeit 1 wäre nun ein Flachbettscanner mit Durchlichteinheit (Qualität eher so-la-la), Möglichkeit 2 ein Filmscanner für Mittelformat (Preis eher äh-uh-oh).
Und ja, es muss Mittelformat sein. Ein Negativ mit 60×60 mm (Kleinbild hat nur 36×24 mm!) hat eine wahnsinnige Qualität, und irgendwie haben die Fotos Charme – oh, und nebenbei ist so eine riesige Mattscheibe schon eine feine Sache. Da ich quadratische Fotos sehr gerne mag und mich für die Filmentwicklung “per Hand” erwärmen kann, kann ich ja kaum nein sagen, oder? ;)
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