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Um nochmal auf die Kontaktlinsen zurückzukommen…

25. April, 14:44 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter /me

Mein Optiker hat mir übrigens inzwischen die “richtigen” Kontaktlinsen überreicht, also die finalen Linsen. Bei der Nachkontrolle war er wieder sehr zufrieden, im Prinzip ist wohl alles optimal – ich habe auch keine Probleme mehr mit den Linsen. :) Okay, eine Sache vielleicht: Ich krieg in letzter Zeit morgens dauernd Wimpern ins Auge, gestern morgen hab ich allein die linke Linse mindestens fünf Mal rausnehmen müssen… da waren dann schon mal zwei oder drei Wimpern auf einmal im Auge…

Bis jetzt bin ich rundum zufrieden mit den Linsen. Das Einsetzen und Rausnehmen ist wirklich nur Übungssache, beides klappt inzwischen oft schon im ersten Anlauf. Und im Auge kratzt auch nichts mehr, zwischendurch vergisst man schon mal, dass da eigentlich ein Fremdkörper im Auge sitzt. :)

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Think Different

22. April, 23:34 Uhr | 5 Kommentare | Veröffentlicht unter /me, computer

Mein iMac ist da! :) Um genau zu sein, schon seit Montag Nachmittag – da hab ich das verflucht schwere und verdammt große Paket nämlich nach Hause geschleppt. Seitdem habe ich riesige Mengen an Daten und Programmen kopiert, installiert und zum Teil schon konfiguriert und ausprobiert… die wichtigsten Sachen funktionieren schon, jetzt kommt “nur” noch die ganze Feinarbeit.

iMacDas System ist nicht besonders spektakulär: 24″ (glossy), 2.93 GHz, 4 GB RAM, 1TB Festplatte, ATI Radeon 4850 und als Goodie direkt noch mit iWork. Natürlich mit Volltastatur und nicht schnurlos, als Betriebssystem ist OS X Leopard dabei. Als Backup für Time Machine dient eine externe Festplatte mit 1TB, die hier schon seit einigen Tagen ihren Dienst als Datengrab Speicherplatz verrichtet – ach ja, und ihr seht es auf dem Bild richtig, ich habe mir nun auch noch ein Dock für mein iPhone 3G mitbestellt. :D Softwaretechnisch habe ich vorher auch noch das MacHeist Bundle 3 gekauft (Espresso, yay!).

Aber genug der technischen Daten, kommen wir zum wesentlichen: Die Kiste ist einfach nur geil! Das Betriebssystem ist verdammt gut zu bedienen, der Rechner hat genug Power, es ist alles absolut flüssig zu bedienen – einfach traumhaft. Ich wusste ja vorher schon, was da auf mich zukommt, aber das ganze “live” zu erleben, war dann noch besser als erwartet. Die Tastatur bleibt übrigens dran, die gefällt mir nämlich sehr gut – nur die Mighty Mouse ist nach ein paar Minuten wieder in der Packung gelandet, da ich die eher suboptimal finde.

Der Mac war übrigens in weniger als 10 Minuten nach dem Aufstellen mitsamt Internet fertig eingerichtet, es waren dann nur noch ein paar kleine Anpassungen nötig. Es lässt sich sowieso alles verdammt schnell erledigen – Programminstallationen sind meist ja nur “drag & drop”, genauso wie die Deinstallationen. Mit der Schnellansicht (per Leertaste) kann man sich nerviges Rumgerödel auf der Festplatte meist sparen, wenn man etwas sucht… apropos, Spotlight ist einfach nur pure ownage genial. ;) Genauso wie Exposè, das ich schon exzessiv benutzt habe – meinen iMac juckt es überhaupt nicht, wenn man zehn Dinge parallel macht… und im Gegensatz zu Windows ist man im Fensterdschungel ruckzuck wieder da, wo man hin möchte. Es sind halt diese ganzen Kleinigkeiten, die das OS so toll machen.

Perfekt ist der Rechner aber natürlich nicht: Ich hatte nur 15 Minuten nach dem ersten Einschalten den ersten Komplett-Freeze des Systems, und heute zwei weitere. Das Problem geistert momentan durchs Netz, scheinbar haben sehr viele Leute, die jetzt ihren Mac mit Radeon 4850 bekommen haben, das Problem – die einen schieben es auf die Grafikkarte, die anderen aufs WLAN. Ich hab vorhin erst mal den Wellensalat abgestellt und ein Kabel eingestöpselt und hoffe darauf, dass Apple sich zu dem Problem äußert. Vielleicht gibts ja direkt einen Patch…

Ich schreib in den nächsten Tagen sicher noch mehr zu dem schicken Gerät, momentan bin ich einfach nur begeistert. Alles funktioniert, die Bedienung ist genial, die Optik schick, hach – wieso bin ich nicht eher umgestiegen?

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Jaja, die bösen Piraten…

21. April, 19:56 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter listening to, news

Es überrascht mich ja ganz und gar nicht:

However, when it comes to P2P, it seems that those who wave the pirate flag are the most click-happy on services like the iTunes Store and Amazon MP3. BI said that those who said they download illegal music for “free” bought ten times as much legal music as those who never download music illegally.
(Quelle: Ars Technica)

Die Musikindustrie sollte dringend ihre Vertriebsmodelle überdenken. Was uns armen Konsumenten da momentan angeboten wird, ist einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit…

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Countdown

19. April, 15:12 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter /me, computer

Laut UPS wird mein neuer Rechner morgen termingerecht in die Firma geliefert. Dann hab ich endlich einen iMac… in einem Punkt bin ich nun aber etwas unsicher: Laut zahlreichen Berichten gibt es Probleme mit vielen Geräten, die eine Radeon 4850 verbaut haben. Ich muss wohl nicht sagen, was in meiner Kiste steckt…? Hoffen wir also das beste. Ich werde berichten! ;)

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Nehmen wir an, wir haben Aliens gefunden…

19. April, 14:53 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter core dump, space

Das SETI-Projekt hat bis heute noch keine eindeutigen Hinweise auf außerirdisches Leben gefunden. Nehmen wir nun doch einfach mal an, dass tatsächlich eines schönen Tages ein Signal empfangen wird, das eindeutig von “da draußen” kommt und eindeutig von einer intelligenten Quelle stammt oder sogar eine Nachricht beinhaltet. Was würden wir dann tun?

In unserer unmittelbaren Umgebung (100 Lichtjahre) gibt es rund 1000 sonnenähnliche Sterne. Würden wir ein Signal von dort bekommen, wäre das ziemlich cool – unsere Antwort darauf wäre nämlich nach “nur” 100 Jahren auch wieder bei den Aliens angekommen, und wenn die Aliens Raumschiffe hätten, die 10% der Lichtgeschwindigkeit erreichen, könnten sie uns sogar in “nur” 1000 Jahren besuchen.

Realistischer ist es aber, dass wir ein Signal aus einer viel größeren Entfernung empfangen. Die nächste Galaxie ist 25.000 Lichtjahre von uns entfernt, die recht bekannte (und übrigens noch mit bloßem Auge sichtbare) Andromeda-Galaxie ist aber schon stolze 2.500.000 Lichtjahre weit weg… da Signale maximal mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind, heißt das gleichzeitig noch etwas: Was wir da empfangen, ist schon vor genau dieser Zeit passiert! Unsere Gegenwart kommt also auch erst in 2,5 Millionen Jahren in der Andromeda-Galaxie an. Oder um das andersrum zu formulieren: Die außerirdische Zivilisation hat ein Signal, das wir heute empfangen, schon vor 2,5 Millionen Jahren gesendet.

Wenn wir also tatsächlich ein Signal empfangen, dürfen wir also nicht davon ausgehen, dass die Aliens heute überhaupt noch existieren. Wir Menschen haben in den letzten Jahrzehnten ja schon genug Möglichkeiten gefunden, uns gegenseitig zu vernichten – was machen da wohl einige tausend Jahre mehr aus?

Wir wissen dann also nur: Hey, wir sind nicht alleine in diesem gigantischen Universum, aber das war es wohl. Ich versteh nicht so ganz, warum dann eine weltweite Hysterie ausbrechen soll oder so…

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Leben ins All tragen

4. April, 23:48 Uhr | 2 Kommentare | Veröffentlicht unter core dump, space

Es gibt ja viele Theorien über außerirdische Zivilisationen. Mit der bekannten Drake-Gleichung kommt man selbst bei einer vorsichtigen Rechnung auf ein paar Zivilisationen in unserer Galaxis, wenn wir nun von 100 Milliarden Galaxien im Universum ausgehen, sieht das eigentlich recht gut aus, oder? Nach dem Fermi-Paradoxon scheint die Sache aber anders zu sein, denn es stößt uns auf eine recht deutliche Tatsache: Wir haben noch kein intelligentes Leben “da draußen” entdeckt.

Nun gibt es andererseits auch verschiedene Theorien, wie das Leben eigentlich auf unserer Erde entstand. Picken wir uns mal die Theorie der Panspermie heraus, nach der einfache Lebensformen z.B. mit einem Asteroid in unser Sonnensystem gekommen sind und denken etwas weiter: Wieso sollten wir eigentlich nicht das Leben im Universum verbreiten?

Technisch sind wir dazu durchaus in der Lage, wir haben es ja z.B. schon geschafft, Mikroorganismen versehentlich auf den Mond mitzunehmen. Im Prinzip müsste man ja nur eine Kapsel o.ä. mit allerlei sehr resistenten Einzellern vollstopfen und diese mit genug Geschwindigkeit ins All schießen – mit etwas Glück wird die Kapsel dann irgendwann von der Gravitation eines festen Planeten eingefangen, der Leben ermöglicht und müsste sich nur noch irgendwie öffnen. Die Chancen dafür lassen sich natürlich drastisch erhöhen, wenn man sehr viele Kapseln auf die Reise schickt… etliche dürften ja von massereichen Objekten (Sterne, Gasriesen, …) eingefangen oder abgelenkt werden, die nicht unbedingt lebensfreundlich sind.

Höre ich da aus der letzten Reihe gerade die Frage nach dem “warum”? ;) Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Vielleicht, um der Menschheit Millionen Jahre später ein Denkmal in Form eines zum Leben erweckten Planeten zu setzen. Oder um einfach nur zu zeigen, dass wir dazu technisch in der Lage sind. Vielleicht ist es aber auch der Sinn des Lebens, es zu erhalten – spätestens in sechs Milliarden Jahren ist hier Ruhe auf der Erde, hätten wir bis dahin unser Leben zumindest in der Galaxie verteilt, wäre es erhalten.

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