Navigation > Home / Archiv: Februar 2009

Etwas für die Fitness

26. Februar, 21:52 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter /me

Da die Temperaturen langsam wieder erträglich werden, kann man sich nicht nur wieder nach draußen trauen, sondern sogar Sport treiben. Ja, richtig mit Bewegung und so… ich bin zwar Entwickler, aber nicht total unsportlich! ;) Besonders viel liegt mir zwar nicht, aber die wahrscheinlich am weitesten verbreitete Sportart ist dabei: Laufen. Also richtig, nicht spazierengehen mit Stöcken Nordic Walking.

SportschuheDie Sache hat nur zwei Haken: Zum einen machen meine Schuhe schlapp. (Und müssten mal geputzt werden.) Das wird behoben, sobald ich mal den Nerv habe, in ein anständiges Geschäft zu gehen und mir was nettes auszusuchen – für die nächsten Kilometer werden meine Treter aber noch reichen. Die nächsten Schuhe werden aber keine Standard-Turnschuhe, sondern richtige Laufschuhe sein. Damit kann man dann auch mehr Kilometer abspulen und die Witterung ist egal.

Zum anderen ist es für mich etwas schwierig, ein bestimmtes Tempo zu halten bzw. auf ein bestimmes Ziel hinzuarbeiten, weil meine Hilfsmittel sich bisher auf meine Armbanduhr beschränkt haben. Die ist analog und kann gerade noch mit einem Sekundenzeiger dienen. Ein Datum hat sie zwar noch, aber hey, sooo lange lauf ich dann doch nicht…

Das ändert sich nun aber: Wer meinen Twitter-Stream mitverfolgt, weiß schon, dass ich einen internen Wettbewerb zur Ideenfindung für Anwendungen gewonnen habe. (Auf Details darf ich leider nicht eingehen, mein Vorschlag hatte aber prinzipiell auch mit Sport zu tun.) Da ich als einziger im Betrieb mit dem Hauptgewinn nichts anfangen konnte, wurde der nun kurzerhand umgewandelt und demnächst darf ich wohl eine Polar RS200sd an meinen Arm schnallen – eine Pulsuhr ein High-Tech-Laufcomputer. :) Details dazu gibt es, wenn ich damit mal gelaufen bin… aber ich denke, damit dürfte ich wesentlich zielorientierter unterwegs sein. Auf meinen iPhone hat sich seit einer Weile schon RunKeeper Pro eingefunden, getestet habe ich das aber noch nicht. Soll aber auch ganz gut sein.

Bis zum Hamburg-Marathon in acht Wochen werde ich zwar sicher noch nicht fit genug sein, aber ein paar Etappen sind schon gesteckt: Erst mal muss nach der Winterpause meine Standardstrecke mit genau 5 km Länge (danke an Google Earth) wieder problemlos bewältigt werden, danach ist die Außenalster dran (7,6 km) und anschließend sollen die 10 km fallen.

Gucken wir mal, was das wird – aber mit neuem Spielzeug ist die Motivation zum Laufen irgendwie gleich doppelt so groß. :D

Tags: , , [ Delicious ]

Webdesign und Dinosaurier-Browser

22. Februar, 13:27 Uhr | 3 Kommentare | Veröffentlicht unter computer, links

Im Oktober 2001 gab es eine kleine Revolution im Web: Der Internet Exporer 6 erschien nach dem “Browserkrieg” auf dem Markt und war damals ein ziemlich cooles Teil… über sieben Jahre später fluchen aber alle Webmaster darüber. Warum? Nun ja, durch das beachtliche Alter konnte der Browser mit der Entwicklung der Technik natürlich nicht Schritt halten, aber wird sogar heute noch in einem nicht zu vernachlässigen Umfang eingesetzt.

Der IE6 hat eine Unmenge an Bugs, die insbesondere CSS betreffen – also die eigentliche “Designsprache”, mit der das Layout für moderne Seiten gestrickt wird. Neu eingeführte Dinge fehlen natürlich komplett. Die Sicherheit ist trotz zwei großen Updates auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge. Naja, das Entwicklerteam des IE wurde ja auch kurz nach der Veröffentlichung drastisch zusammengestrichen – ohne Entwickler keine Verbesserung…

Es sollte volle fünf Jahre dauern, bis Microsoft im Oktober 2006 den IE7 nachlegte. Moderne Technik, bessere Unterstützung von CSS bzw. allgemein der Darstellung im Web, mehr Sicherheit und so weiter und so fort. Man sollte nun eigentlich mit großem Gejubel meinen, dass sich sofort alle mit Begeisterung auf diesen Browser stürzen – aber von wegen, sogar heute hat der IE6 immer noch einen gewaltigen Marktanteil! Jetzt steht inzwischen der IE8 in den Startlöchern (im Januar wurde der Release Candidate 1 veröffentlicht) und es scheint trotzdem nur geringen Einfluss auf die Verbreitung zu haben. Argh!

Wer das erste mal mit CSS arbeitet, wird denken: “Cool, jetzt kann ich endlich alles genau festlegen und die Browser setzen es dann genau so um.” – Haha. Die Ernüchterung kommt, wenn man sich sein aufwendiges Layout mal in verschiedenen Browsern anschaut – der IE7 kriegt das meiste noch hin, aber im IE6 sieht das Layout dann eher nach “Handgranatenwurfstand” als nach “Web 2.0″ aus. Man steckt als Webdesigner eigentlich die meiste Zeit ins “Optimieren” seiner Website für die ganzen Browser, sprich, man baut absichtlich Dinge falsch oder extrem aufwendig, damit es in den verschiedenen Browsern einigermaßen gleich aussieht. Letztendlich läuft es auch oft darauf hinaus, dass trotz CSS immer wieder 10 Jahre alte Technik verwendet wird (ich sag nur “tabellenbasiertes Layout”).

Bei heise und Golem gab es vor kurzem Artikel zu dem Thema (1, 2) mit dem Hinweis auf den IE Death March. Viele Webmaster wollen ab März die Unterstützung für den IE6 komplett einstellen, und ich bin auch dabei. Das neue Layout meines Blogs (und auch das gerade entstehende meiner Website) ist nicht für den IE6 angepasst, und ich habe auch weitaus bessere Dinge zu tun, als mich stundenlang mit den Bugs eines steinalten Web-Fossils herumzuschlagen. Mehr Zeitaufwand in der Entwicklung bedeutet z.B. im Geschäftsleben auch höhere Kosten, die man (gerade in der aktuellen Zeit) sicher einsparen möchte.

Wenn jetzt jemand ankommt mit: “Aber in meinem Betrieb gibt es eine Richtlinie, …”, dann rührt verdammt noch mal mit der Steinzeit-Technik-Trommel und fordert ein Upgrade auf einen aktuelleren Browser! Allein schon wegen der mangelnden Sicherheit kann ich nicht verstehen, wieso das Ding noch in Firmen eingesetzt wird. Es gibt keinen Grund, den alten IE6 noch einzusetzen. Weg mit dem Müll!

Tags: , , [ Delicious ]

Überdruss am Überfluss

21. Februar, 14:21 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter core dump, links

Das Leben kann so unheimlich kompliziert sein. In unserer Konsumgesellschaft wird den ganzen Tag erzählt, dass man am unglaublichen Überfluss unbedingt teilhaben muss. Schließlich macht so ein nagelneues Auto als Statussymbol schon was her, und sein Handy alle paar Monate gegen das neueste Modell auszuwechseln, bringt ja auch eine gewisse Prestige mit sich. Sowohl Geld als auch Besitz werden in unserer Gesellschaft nun mal sehr hoch bewertet – uns wird in der Werbung ein materialistisches Leben vorgelebt, in dem die “wahren” Werte nur dann erreicht werden, wenn man Produkt X kauft.

Dazu kommt noch die wahnsinnige Reizüberflutung, mit der wir tagtäglich überschwemmt werden. Ich hätte keine Probleme damit, meinen Feedreader so weit mit interessanten Dingen aufzufüllen, um den ganzen Tag ununterbrochen darin lesen zu können. Hätte ich einen Fernseher, könnte ich mich durch ein paar dutzend Programme schalten – rund um die Uhr. Auswahl ist zwar schön, aber bei manchen gibt es wohl diesen “man könnte ja was verpassen”-Faktor, und schon laufen Radio, Fernseher und Computer den ganzen Tag ununterbrochen durch.

Mich erfüllt dieser Lebensstil ganz und gar nicht. Immer nur konsumieren, auf der ewigen Suche nach dem Sinn dahinter – die Werbung versucht dabei aber mit aller Gewalt zu verhindern, dass man am Ziel ankommt. Das nächste Produkt ist garantiert noch besser, noch bunter, noch schöner. Natürlich sind die Zyklen so kurz ausgelegt, dass dem Verbraucher in kurzen Abständen Geld aus der Tasche gezogen werden kann… und unser Leben beschleunigt sich ohnehin immer mehr.

Lustigerweise hilft uns die ganze Technik auch nicht immer – im Gegenteil. Um ein konkretes Beispiel heranzuziehen: Früher hat man sich eine Kompaktkamera gekauft, Batterien und Film eingelegt, den Film vollgeknipst, den Film zum Entwickeln gebracht und hatte dann seine Abzüge. Heute muss man sich erst eine der unzähligen Digicams aussuchen, was beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Akkus müssen immer geladen werden, da sie natürlich immer dann leer sind, wenn man sie braucht… die halten ja nicht lange. Mit etwas Pech sind auch noch alte Daten auf der Speicherkarte, die man vergessen hat. Unterwegs kämpft man sich dann durch die unzähligen Einstellungen der Kamera, die einen eher behindern als unterstützen. Die fertigen Bilder werden zu Hause erst mal “aufgepeppt”, zurechtgeschnipselt, aussortiert und so weiter. Dann noch ab zum Bilderservice des geringsten Misstrauens und man bekommt seine Abzüge. Sehen die nun – trotz höherem Aufwand – besser aus als vor 20 Jahren? Ich glaube nicht… ;)

Es gibt aber inzwischen eine Tendenz in der Bevölkerung, die sich von diesen Zwängen des Alltags lösen will und zurück zu einem selbstbestimmten Leben möchte, in dem der Konsum und Besitz in den Hintergrund rückt. Es wird Wert darauf gelegt, sein Leben wieder mit echtem Sinn auszufüllen und die notwendigen Bedürfnisse zu befriedigen statt sich von der Werbung diktieren zu lassen, was man als nächstes kauft.
Ich rede dabei nicht von totaler Besitzaufgabe (wobei es das durchaus als Extrem gibt), sondern nur von einer Einschränkung auf wichtige Dinge, die einem viel bedeuten. Das zieht gleich einen weiteren Punkt mit sich: Man hat mehr Geld übrig, schließlich gibt man ja weniger aus. Also hat man die Möglichkeit, sein Berufsleben zurückzuschrauben und hat mehr Zeit für sich und sein “richtiges” Leben.

Durch weniger Konsum werden logischerweise auch weniger Ressourcen verbraucht. Ich hatte ja neulich schon The Story of Stuff verlinkt, der im Prinzip genau darauf eingeht: Da unser jetziger Waren”kreislauf” über kurz oder lang dem Untergang geweiht ist, würde ich das auch nicht gerade als schlechteste Idee einstufen. Lustigerweise weiß der Großteil der Bevölkerung Bescheid, dass das alles nicht so toll ist… aber die allerwenigsten ändern ernsthaft etwas daran.

Ich könnt jetzt noch mehr zusammenhangloses Zeug zu dem Thema schreiben, verweise aber lieber auf zwei richtig tolle Seiten dazu: Die eine ist Zen Habits von Leo Babauta, die andere Think Simple Now von Tina Su. Auf beiden Blogs gibt es verdammt viel zu lesen, stöbert da einfach mal durch – ich bin mir sicher, ihr werdet etwas interessantes finden. :) (Außerdem können beide viel besser schreiben als ich… ähem.) Es gibt natürlich noch viel mehr dieser “simple life”-Seiten, aber diese beiden sind mir besonders ins Auge gefallen.

Tags: , [ Delicious ]

Bonsai-Computer

19. Februar, 17:57 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

Wer mich bei Twitter verfolgt, hat es wahrscheinlich schon mitbekommen: Ich bin seit kurzem stolzer Netbook-Besitzer. :) Auf meinem Schreibtisch verstaubt steht jetzt ein weißes Asus Aspire One A110L, aus dem irgendwann mal angekündigten Eee PC ist dann doch nichts geworden. Da schon einige Fragen zu dem Gerät bei mir aufgeschlagen sind und ich allen versprochen habe, das auf meinem Blog doch noch ein bisschen ausführlicher zu erläutern, muss will ich das nun tun… also, was soll der ganze Netbook-Hype eigentlich?

Erst mal sind die Geräte natürlich klein. Mein Modell passt locker auf ein A4-Blatt und wiegt etwa ein Kilo. Das passt nicht nur probemlos in meine Umhängetasche, so ein Gerät lässt sich auch in einer Damenhandtasche versenken. Die Nachteile liegen dabei natürlich auf der Hand: Als Displaygröße kommt meistens etwas um die 9″ zum Einsatz, was dann auf Auflösungen von etwa 1024×600 hinausläuft. Die Tastaturgröße wird dann auch gleich auf etwa 90% geschrumpft, man hat also kleinere Tasten und mit dem 10-Finger-System sind keine Tipprekorde mehr machbar.

Im Gegenzug wird aber moderne Technik  verbaut – ich hab einen Intel Atom drin, als Speicher dient eine SSD und für die Beleuchtung des Displays kommen LEDs zum Einsatz. Bei der Konkurrenz sieht es oft ähnlich aus. Aus Platzgründen wird natürlich alles recht eng gebaut, von “Billigware” kann man bei den kleinen Geräten aber nicht sprechen.

Besonders viel Power hat man mit einem Atom nicht, eine kleine SSD hat auch weniger Durchsatz als die dicke 10k-Platte im Desktop. Dafür wird man mit einem extrem niedrigen Stromverbrauch belohnt – bei meinem Gerät schwankt das im Office-Betrieb um die 10 Watt, selbst bei stärkerer Auslastung klettert der Wert nicht viel höher. Weniger Stromverbrauch Leistung heißt gleichzeitig auch weniger Bedarf für dicke Akkus, also lassen sich die Netbooks noch mal kleiner und leichter bauen… was für ein praktischer Zusammenhang! ;)

Für die kleinen Kisten ist Linux als Betriebssystem natürlich prädestiniert, da man es auch mit wenig Ressourcen noch gut einsetzen kann. Die Hersteller werfen oft eigene Distributionen drauf, die besonders leicht zu bedienen sind und speziell auf die Geräte angepasst werden. Man kann aber meistens recht problemlos seine Lieblingsdistro installieren. Ansonsten bleibt ja auch noch Windows XP. Ratet mal, warum Microsoft den Vertrieb von XP zähneknirschend verlängert hat? Richtig – weil Vista auf den Netbooks meistens keinen Spaß macht und XP mit den kleinen Kistchen eine Renaissance erlebt.

So… und wofür braucht man die Dinger nun? Als Hauptrechner kann man sie eigentlich vergessen: Kleines Display, kleine Tastatur, kein optisches Laufwerk, wenig Leistung und so weiter. Als Zweitrechner sind sie dagegen toll: Superportabel, im Vergleich zu einem “richtigen” Notebook sogar günstiger und der niedrige Stromverbrauch ist in der Abrechnung zu vernachlässigen. Ein bisschen Multimedia können die Geräte auch, meins hat neben der obligatorischen Soundkarte auch eine Webcam und einen Kartenleser integriert.
Man könnte natürlich Maus, Tastatur, Monitor und Boxen anschließen, um sich einen energiesparenden Desktoprechner daraus zu bauen – aber dazu braucht man meiner Meinung nach kein Netbook, es gibt ja heute genug Mini-Rechner mit geringem Stromverbrauch.

Für mich dient das Gerät momentan natürlich als Zweitrechner (ja, ich hatte seit geraumer Zeit nur einen einzigen!) und als Linux-Bastelkiste. Installiert hab ich das aktuelle Ubuntu (das mitgelieferte Linpus hab ich innerhalb von zwei Stunden kaputtgespielt ausgetestet). Außerdem soll mein jetziges Notebook durch einen Desktoprechner ersetzt werden, aber ich möchte nicht auf ein Notebook verzichten – bei den Kaufkriterien “günstig” und “klein” steht die untere Linie der Netbooks natürlich recht weit oben auf der Liste. ;)

Die Netbooks haben also große Vor-, aber ebenso große Nachteile. Für meine Zwecke ist es genau richtig, aber ich bin mir sicher, dass man mit einem Subnotebook oft besser dran ist.

Tags: , , , [ Delicious ]

Stöckchen!

18. Februar, 20:03 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter /me

Faszinierend, es gibt ja immer noch Stöckchen… ;) Diesmal hat mir AgentSmith eins zugeworfen, und da hier durch die Umbauarbeiten am Blog der eigentliche Inhalt viel zu kurz kommt, schieb ich das mal dazwischen.

Was war damals der entscheidende Grund, mit dem Blogging anzufangen?

Oh, der ist recht profan: Als ich vor vier Jahren angefangen habe, war ich vor allem die ganzen “und, was hast du heute gemacht?” bzw. “was ist so bei dir los?”-Fragereien übers Internet leid. Da ich als Internetkind die Bloggerei an sich damals recht interessant fand, bin ich auch dabei geblieben und später sogar auf meinen eigenen Webspace umgezogen.

Warum ich dabei geblieben bin, wäre wohl die interessantere Frage – vor allem war ich erstaunt, als immer wieder neue, mir völlig unbekannte Leute in meinem Blog gelandet sind und dort kommentiert haben. Da hab ich dann sozusagen das Bloggen auch als sinnvolles Medium entdeckt, um meine Meinung zum Überwachungsstaat zu verschiedenen Themen zu verbreiten oder auch einfach nur, um Wissen zu verbreiten. Hey, hat nicht jeder von uns einen kleinen Bildungsauftrag? ;)

Hast Du ein Lieblings-Weblog?

Im Prinzip nicht. In meinem Feedreader stehen einige tolle Blogs, insgesamt müssten es um die 50 sein. Am liebsten mag ich meine Hand voll Blogs über “moderne Kunst” und von Leuten, die ich persönlich kenne oder mit denen mich übers Internet mehr als nur eine URL verbindet. Sehr gerne lese ich zur Zeit “simple life”-Blogs, dazu werde ich aber bald noch einen ausführlicheren Beitrag schreiben…

Welches Weblog hältst Du für maßlos überschätzt?

Das sind einige! Ich hab mich vor einer Weile durch die bekannten Größen der deutschen Blogosphäre geklickt und war verwirrt, weil ich mit dem Großteil der Blogs nichts anfangen konnte. Viele hatten zwar ein hübsches Design und unzählige Kommentare unter jedem Beitrag stehen, aber das nützt mir in meinem Feedreader nicht so viel. Ohne konkrete Namen zu nennen, behaupte ich, dass viele “tolle” Blogs sich einfach nur gut vermarkten können, aber ansonsten auch nicht viel mehr als bei “B-Bloggern” dahintersteckt… ich entscheide lieber selbst, was ich lese.

Welches Weblog hältst Du für total unterschätzt oder für zu unbekannt?

Keine Ahnung, ich kenne die Zugriffszahlen oder den Bekanntheitsgrad meiner “Schätzchen” nicht so genau. ;) Ich würde da eher zwei Webcomics aufzählen (Sinfest und xkcd), bei den Blogs sind das eher Blogs unter einem bestimmten Thema, mit denen Otto Normalblogleser nicht viel anfangen kann (z.B. Coding Horror oder concept ships). Einigen Blogs tut es sicher auch ganz gut, dass die Kommentare nicht von Hinz und Kunz zugespammt werden.

Wenn Du jetzt noch mal neu starten würdest, was würdest Du ändern?

Ich hätte von Anfang an WordPress, vernünftige Kategorien, Tags und ein gutes Statistiktool benutzt. Beim Layout würde ich von Anfang an auf etwas flexibles setzen, um später nicht vor der berüchtigten Ausbaumauer zu stehen. Ansonsten würde ich die ersten Monate lieber so regelmäßig und interessant bloggen, wie ich es in meiner Anfangsphase getan habe und nicht so sporadisch wie in letzter Zeit… ähem.

Würdest Du überhaupt noch mal anfangen?

Ist der Papst katholisch? Ich würde sicher nicht seit über vier Jahren bloggen, wenn ich die Frage nicht deutlich bejahen könnte. Damals konnte ich meine Leser noch mit beiden Händen abzählen, heute weiß ich gar nicht mehr so genau, wo die ganzen Klicks in der Statistik herkommen… wenn man weiß, dass die eigenen Gedanken auch von anderen aufgenommen werden, macht die Sache doch gleich viel mehr Spaß.

Was ist der Lieblings-Beitrag in Deinem Blog?

Gute Frage. :D Beim Stöbern im Archiv fand ich meine “quickpic”-Idee schick, vielleicht das sollte ich wieder aufgreifen. Ich finde es sowieso recht lustig, in den alten Sachen herumzustöbern. Einen speziellen Lieblingsartikel habe ich in meinem Blog aber nicht… ihr vielleicht?

Wie das mit Stöckchen so üblich ist, werfe ich natürlich auch brav weiter – da ich aber nicht weiß, an wen, drehe ich mich einfach um und werfe es rücklings in die Menge. Kloppt euch drum! :D

Tags: [ Delicious ]

Neue Feed-URL

17. Februar, 20:46 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter indivisualist.de

Für statistische Zwecke laufen die Feeds jetzt woanders. Die alte URL ist immer noch gültig, wird aber automatisch umgeleitet. Wenn ihr immer frisch und aktuell sein wollt, könnt ihr direkt folgenden Link abonnieren:

http://feeds2.feedburner.com/indivisualist

Am besten jetzt umstellen und nicht “später”… :D

Tags: , [ Delicious ]

Vorsicht, frisch gestrichen

17. Februar, 19:56 Uhr | 3 Kommentare | Veröffentlicht unter indivisualist.de

So, das neue Layout ist zu großen Teilen “fertig”. Rechts oben gibt es jetzt neben Twitter auch noch Flickr und Delicious, sobald ich meine Bookmarks da fertig sortiert habe, kann man da auch mal hingucken. ;) Apropos Delicious: Meine “statischen” Blogrolls weiter unten in der Sidebar werden dann ebenfalls von dort gezogen, so ganz aktuell sind nämlich die auch nicht mehr.

Meine eigentliche Homepage wird dann in Kürze auch endlich überarbeitet und aufgefüllt (zumindest ist das mein Plan), das Layout wird dann ebenfalls stark an dieses hier angelehnt sein. Hier fehlt übrigens auch noch ein bisschen was an Technik und das Layout validiert nicht, aber davon bekommt ihr hoffentlich nichts mit…

Für Wünsche, Anregungen und gefundene Fehler stehen euch die Kommentare offen. :)

Tags: , [ Delicious ]

Baustelle

15. Februar, 21:50 Uhr | 6 Kommentare | Veröffentlicht unter indivisualist.de

Bitte nicht wundern, wenn es hier zur Zeit ziemlich rumpelt… ich stelle das Blog gerade auf ein neues Layout um und schraube an allen Ecken und Enden. ;) Der RSS-Feed sollte davon eigentlich nicht betroffen sein, aber man weiß ja nie…

Update [23:50 Uhr]: Die Integration für meinen Flickr- und Delicious-Kram kommt noch, außerdem wird am Design noch gearbeitet. Ansonsten funktioniert das meiste schon. Falls ihr irgendwo Probleme habt, schreibt es einfach in die Kommentare. :)

Tags: , [ Delicious ]

Teekannen und Religion

8. Februar, 0:58 Uhr | 3 Kommentare | Veröffentlicht unter core dump

Bertrand Russel hat 1952 eine wunderbare Analogie formuliert:

Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gäbe, welche auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so könnte niemand meine Behauptung widerlegen, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun weiterhin auf dem Standpunkt beharrte, meine unwiderlegbare Behauptung zu bezweifeln sei eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, dann könnte man zu Recht meinen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Exzentrizität werden. Es würde dem Zweifler, in einem aufgeklärten Zeitalter, die Aufmerksamkeit eines Psychiaters oder, in einem früheren Zeitalter, die Aufmerksamkeit eines Inquisitors einbringen.
[Quelle: Wikipedia]

Noch Fragen? ;)

[ Delicious ]

Zum Nachdenken

2. Februar, 18:55 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter core dump

Falls ihr wieder was zum angucken braucht, sucht euch doch auch mal etwas aus, über das man auch am nächsten Tag noch nachdenken kann. Wie wäre es mit An Inconvenient Truth? Mit eineinhalb Stunden ist das zwar nichts für “mal eben”, aber sehr aufschlussreich. Allerdings gibt es den Film nicht kostenlos… wer also gerne etwas kürzeres und günstigeres hätte, dem sei The Story of Stuff ans Herz gelegt. Kostenlos, rund 20 Minuten lang und die Aussage ist ebenso wichtig.

Falls ihr mehr in der Richtung empfehlen könnt – ab in die Kommentare damit. :)

[ Delicious ]