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Uncluttering

31. Januar, 13:57 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter /me, computer

Ich bin gerade dabei, meinen Rechner zu entrümpeln – allerdings nicht nur in Hinsicht auf alte Dateien, sondern ganz besonders auch auf Kontaktlisten (ICQ etc.), steinalte Bookmarks und ähnliches Zeugs, das ich zum Teil seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Warum gerade jetzt? Nun ja, ich habe ein wenig bei Zen Habits gelesen und Gefallen an den “unclutter”-Tips gefunden. Letztendlich hat man ja auch weniger Müll, kann sich auf das Wesentliche konzentrieren und so weiter…

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information overload

28. Januar, 20:18 Uhr | 4 Kommentare | Veröffentlicht unter core dump

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns 24/7 mit weltweiten News aus unzähligen Quellen versorgen können. Ich bin sicher nicht der einzige, der einen Feedreader benutzt – bei mir ist der auch recht gut gefüllt. In letzter Zeit erwische ich mich aber immer wieder dabei, wie ich mehr als die Hälfte einfach als gelesen markiere. Und ich habe nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasse… wahrscheinlich werde ich da noch mehr Feeds herauswerfen, meine Zeit kann ich auch anders nutzen.

Irgendwie macht es einfach keinen Sinn, gegen die Informationsflut anzuschwimmen. Sobald ich alle Feeds durch habe, sind schon wieder neue nachgerutscht – wenn ich zwei oder drei Tage hinterherhänge, komme ich da nicht mehr nach. Also wird eh alles als gelesen markiert.

Wahrscheinlich wäre eine Wochenzeitung die bessere Wahl für mich…

(noch mehr Gedanken dazu: klick)

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Victory!

22. Januar, 15:40 Uhr | 6 Kommentare | Veröffentlicht unter job & training

Das war es dann auch schon mit der Ausbildung: Nach nicht ganz zweieinhalb Jahren hatte ich heute Mittag endlich meine lang ersehnte Abschlussprüfung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Nun ja, was soll ich groß drum herum reden: Bestanden! :)

ZeugnismappeErwartungsgemäß war ich überpünktlich da, nachdem ich eine Runde um den Block gedreht habe, bin ich dann durch den verwinkelten Bau zum Prüfungsraum geschlichen… aha, da hängt ein rotes Schild mit “Prüfung” dran, alles prima. Ab in den Wartebereich und erst mal doof rumsitzen. Kurz vor dem offiziellen Beginn der Prüfung kam dann die junge Dame in den Wartebereich, die vor mir geprüft wurde und teilte mir mit, dass sie gerade erst mit dem ersten Teil durch war – einer der Prüfer kam heute morgen zu spät, dadurch verschob sich entsprechend alles ein wenig. Gna… darf ich den Prüfern dafür jetzt auch Punkte abziehen oder so was in der Richtung? ;)

Schlappe 40 Minuten nach dem eigentlichen Beginn durfte ich dann auch in den Raum und mein Zeugs aufbauen. Die Handelskammer war sehr gut ausgerüstet, man hätte sogar einen bereitgestellten Laptop verwenden können (angegeben war er nicht auf der Liste der vorhandenen Materialien). Ich hab trotzdem meine bewährte Klappkiste genutzt, der kann ich vertrauen. ;) Von den drei anwesenden Prüfern (Arbeitgebervertreter, Arbeitnehmervertreter und ein Lehrer) kannte ich nur meinen Lehrer, die anderen beiden haben aber auch einen netten Eindruck gemacht – was mir von der jungen Dame vor mir ebenfalls bestätigt wurde.

Der erste Teil war die Präsentation. Ich hätte im Eifer des Gefechts fast meine Gliederung am Flipchart vergessen, ansonsten hab ich mich recht gut durchgearbeitet – und mittendrin gemerkt, dass meine Uhr ja noch in der Tasche liegt. Hmm, wie lang bist du jetzt schon am Erzählen? Egal, mehr als 15 Minuten werden das schon nicht werden… scheinbar hat es von der Zeit her gut gepasst, einer der Prüfer hat direkt nach der Präsentation schon großen Gefallen daran geäußert. Also, erst mal raus und warten.

Nachdem sich die Lehrer besprochen hatten, ging es mit dem Fachgespräch weiter. Wow, ich darf dabei sogar sitzen! ;) Gefragt wurde unter anderem nach CVS und MVC, dazu noch einige Detailfragen zum Projekt… irgendwie hab ich mich nach meinem Eindruck da eher durchgehangelt als alles perfekt und souverän beantwortet, die Fragen waren zum Teil sehr schwammig gestellt. Frecherweise hab ich für die MVC-Frage nochmal das Flipchart rangezogen und grob illustriert… “aber bitte nur ganz grob!” – Natürlich ganz grob, in dem Moment konnte ich mit MVC nämlich fast nichts anfangen… *hust*

Nochmal raus, wieder warten und gucken, was die Herren sagen. Naja, wie bereits oben erwähnt: Bestanden! :) Für die schriftliche Projektdokumentation (die Mitte Dezember schon abgegeben werden musste) gab es eine 2. Die Präsentation hat ebenfalls eine 2 bekommen, es hat sich wohl gelohnt, alles nach dem Motto “einfach und ohne komplizierten Kram” anzugehen. Für das Fachgespräch gab es eine 1 – entweder hat mein MVC-Gekritzel mächtig Eindruck gemacht, oder ich war doch nicht so schlecht, wie ich angenommen hatte. ;)

Was gibt es sonst noch erzählenswertes? Während den Wartezeiten habe ich natürlich auch etwas von anderen Prüflingen mitbekommen, die waren zum Teil extrem aufgeregt. Bei mir hielt sich das glücklicherweise dank meiner Präsentationserfahrung etc. in Grenzen. Das Berichtsheft musste ich nicht mal vorlegen, sogar Einladung und Ausweis konnte ich in der Tasche lassen (mein Lehrer kennt mich ja).
Die Prüfung an sich ging zwar verspätet los, gehetzt hat da aber niemand – alles war sehr gemütlich, die Prüfer waren nett und so weiter. Im Grunde genommen war alles viel entspannter, als man von manchen Prüflingen hört… von der Situation her glich das eher einer netten Runde als einem Kreuzverhör. ;)

Alles in allem kann ich jetzt auf knapp zweieinhalb Jahre Ausbildung zurückblicken, die zum Teil sehr lustig, aber stellenweise auch recht anstrengend waren. Abwechslungsreich war es auf jeden Fall, allein schon durch die Unterbrechungen durch die Berufsschule – ich bin zumindest nie in einen monotonen Arbeitsrhythmus verfallen, der mich gelangweilt hat. Wer sich für IT interessiert und für Anwendungsentwicklung begeistern kann, macht mit dem Ausbildungsberuf auf jeden Fall nichts falsch. :)

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Windows 7 Beta

14. Januar, 18:21 Uhr | 4 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

Und die wundern sich echt, warum ihre Software illegal verbreitet wird? Wenn ich ein Microsoft-Betriebssystem illegal haben will, suche ich mir über mein favorisiertes Netzwerk eine Datei, lade die über meinen Lieblingsclient in hoher Geschwindigkeit herunter, habe dann eine Installationsdatei und oft auch gleich Keys dabei oder gleich ein “fertiges” System. Simpel und einfach.

Wie kommen wir nun ganz legal an die Beta von Windows 7? Erst mal suchen wir den Downloadlink. Google hilft da erst im dritten Anlauf, da Microsoft nicht auf den ersten Plätzen erscheint. Naja. Sind wir dann zufällig auf der Herstellerseite gelandet und haben uns durch eine Textwüste mit Hinweisen gekämpft, stehen wir vor dem nächsten Mysterium: Ungültiges Sicherheitszertifikat! Klasse Microsoft, so gewinnt ihr Vertrauen. Naja, kann mal passieren. Dass wir erst mal ein Microsoft-Konto brauchen, hatte ich schon erwähnt? Hab ich zufällig. Nützt aber nichts, ich darf trotzdem ein paar private Daten angeben. Und noch eine E-Mail-Adresse. Grah.

Nachdem wir uns da durchgekämpft haben, sollten wir ja endlich etwas runterladen können, oder? Fehlanzeige! Erst mal will Microsoft unsere E-Mail-Adresse überprüfen. Damit unsere Daten nicht in falsche Hände geraten oder so… aha. Also gut, rufen wir das angegebene GMX-Konto ab. Nix. Fünf Minuten später… nix. Hmm, checken wir doch mal den Spamfilter… tatsächlich, die offizielle Microsoft-Mail ist im Spamfilter gelandet… ganz großes Kino. Raus damit, Link aufgerufen… und endlich etwas positives, ein Lizenzschlüssel sowie ein großer “Download”-Button!

Aber Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn wir nun eine Datei bekommen würden… nööö, nach dem Klick startet erst mal ein lustiges Java-Applet, das mir meine Fenstergröße zerschießt und mich nach ein paar Sekunden mit Popups bombardiert. Argh! Wenn wir den superliquiden Download-Manager dann endlich ans Laufen gebracht haben, dürfen wir auf eine trostlose Anzeige glotzen, die uns nicht mal die Downloadgeschwindigkeit zur Verfügung stellt, geschweige denn irgendeine Information, ob der Download nach Schließen des Browsers auch wieder aufgenommen werden kann.

Ich lad mir die 2,41 GB (32 Bit, deutsch) erst mal runter, dann schauen wir, was noch alles passiert…

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Krach für Anfänger…

12. Januar, 23:23 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter listening to

Faszinierend: Beim Blättern in meinem Ding (ISBN-13: 978-3934958661) habe ich fasziniert festgestellt, dass es einiges an schicker Musik gibt, die sich mit recht wenig Akkorden und Aufwand spielen lässt. In meiner Liste stehen u.a. Wild Thing, Zombie, Locomotive Breath, Heaven, Sultans Of Swing oder auch Whiskey In The Jar… herrje, wo fang ich den jetzt an? ;)

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Lärm 1.0

5. Januar, 22:10 Uhr | 4 Kommentare | Veröffentlicht unter /me

Hurra, ich krieg wieder ein paar Akkorde auf der Gitarre hin! ;) Momentan noch unverstärkt, ich muss erst wieder ein bisschen greifen lernen… momentan geht es auch noch ziemlich auf den linken Arm. (Ist aber nur Übungssache.) Als nächstes stehen Akkordwechsel und ein wenig Schlagtechnik an, ich komm mit den Pleks immer noch nicht hundertprozentig klar. Auf jeden Fall macht es wieder Spaß, seit ich die Töne rausbekomme, die ich haben will… ;)

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Jahresrückblick 2008

1. Januar, 17:16 Uhr | 2 Kommentare | Veröffentlicht unter /me

Herzlich willkommen im neuen Jahr 2009, liebe Leserinnen und Leser! Dieses Mal gibt es den Jahresrückblick schon einen Tag früher. Da ich gerade nichts zum herumjammern habe, muss man sich halt irgendwie anders beschäftigen… ;)

Januar: Das alte Jahr begann mit wahnsinnigen Feststellungen zur akustischen Optimierung der alten MP3-Sammlung. Die schon sehr früh begonnene Eventplanung war im Nachhinein erfolglos, keins der Events wurde besucht… dafür aber fiktive Albencover erstellt. Ist doch auch was.

Februar: Eine PSP musste her! Ich bin ja auch noch jung genug, um Spielkind sein zu dürfen. *hust* Für den PC gabs dann eine Komplettverschlüsselung – und damit die PSP nicht leer ausgeht, hat sie eine CFW spendiert bekommen. Sonst wurde nur noch über Süßstoff geschimpft.

März: Der Eee mit großem Display wurde endlich angekündigt, war aber auf der CeBIT noch nicht betatschbar. Da gab es dafür einen RFID-Bereich – apropos, zu dem Thema gab es auch mal wieder einen Überwachungs-Aufreger. Und Gedanken zu Chronographen gab es.

April: Der Monat startete philosophisch und ging technisch weiter, um dann auch noch kreativ zu werden. Fürs ThinkPad gab es meinen inzwischen sehr geliebten Festplattenrahmen und für die armen Bürger noch mehr Überwachung. Damit ich was zu erzählen habe, bin ich auch endlich mal geflogen.

Mai: NIN haben mich beeindruckt und ihr Album in Top-Qualität veröffentlicht. Der Bundestag hat mich auch beeindruckt, aber leider negativ. Die Briten auch noch… wieder negativ. Dafür ist die Marssonde Phoenix gelandet (und wird später noch spektakuläre Ergebnisse liefern). Und um das vorhin erwähnte Album auch angemessen genießen zu können, gabs auch noch supertolle Kopfhörer… mit denen kann man sogar auch alles andere hören, nicht nur NIN! ;)

Juni: Gedanken zu enem Systemwechsel sind immer mal gut. Verrückte Akkordeon-Musik auch… apropos verrückt, das iPhone 3G kam in diesem Monat auf den Markt. Und das Ende der Menschheit zeichnete sich ab. Dafür hat Phoenix Eis auf dem Mars gefunden – wow!

Juli: Ich habe die Briten wieder mal für verrückt erklärt und mir selbst einen KVH für die oben erwähnten Kopfhörer gekauft. (Was natürlich nicht verrückt ist.) Dann taten sich Abgründe und Lösungen für gesellschaftliche Probleme auf, und ich hab noch ein kleines WLAN-sicher-mach-HowTo verfasst.

August: Ganz böse: Unser Recht auf anonyme Kommunikation wurde generell verneint. Sonst war irgendwie nicht so viel los… naja, nicht jeder Monat muss pausenlose Action haben, oder? ;)

September: Los gings mit Gefluche über inkompatbile Formate und Planungen für gewisse Umstrukturierungen beim Bloggen. Dann kam ein Paket Kekse ins Haus und chinesisch in den Kopf. Damit die Tasche nicht leer ausgeht, kam da noch ein iPhone rein… und da ich natürlich auch an euch denke, kam eine Twitter-Integration mit ins Blog. (Da fällt mir ein, die wollte ich schon seit Wochen überarbeiten… ähem.) Ein wenig Geschwafel Philosophie über Fotos war auch mal wieder nötig, und ich habe über mechanische Rechenmaschinen gestaunt. Als Soundtrack lief dazu 4′33″… ;) Zu feiern gab es auch etwas, mein Blog hat die 1000er-Marke bei den Beiträgen geknackt – yay! Und gefeiert wurde dann in München

Oktober: So aufregend wie im letzten Monat war es nicht gerade, gerade mal sechs Artikel stehen im Archiv – darunter ein paar neue Gedanken zur Lichtverschmutzung und zu spiegelnden Bildschirmen.

November: Panik! Das komplette Blog war down, irgendwas ging da wohl schief. Von größerer historischer Bedeutung war dagegen die Wahl von Barack Obama als Präsident der USA. Gedanken zur Atomkraft habe ich mir auch noch gemacht… hmm, hatte ich da Urlaub? ;) Und endlich gab es mal erfreuliche Nachrichten zum Thema Datenschutz.

Dezember: Mit dem Thema persönliche Daten ging es auch im letzten Monat des Jahres los und ähnlich weiter. Damit war die Freude über die letzten Nachrichten im November leider schon wieder weg, also musste noch einmal gegengesteuert werden: Zum krönenden Abschluss des Jahres kam noch eine E-Gitarre ins Haus.

Fazit: Weniger gebloggt als letztes Jahr, dafür gab es aber dank Twitter dennoch einen konstanteren Informationsfluss. Und 2008 hab ich wieder mal viel zu viel Geld ausgegeben, wenn ich mir das so angucke… insgesamt war es aber wohl ein recht nettes Jahr. Ich bin gespannt, was 2009 so mit sich bringt, für Januar zeichnen sich auf jeden Fall schon zwei, drei interessante Ereignisse ab. Auf gehts! :)

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