16. Oktober, 19:37 Uhr | |
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Letztes Jahr hatte ich bereits einen kurzen Artikel zum Thema Lichtverschmutzung geschrieben, diese Woche bin ich über etwas interessantes neues gestolpert: Deutschland experimentiert mit LED-Straßenbeleuchtung. Das Konzept ist ziemlich cool, das Leuchtelement besteht aus drei LED-Blöcken, die äußeren beiden Teile sind dabei beweglich. Man kann die Teile getrennt ausschalten, und natürlich auch problemlos dimmen. Oder anders gesagt: Das Licht kommt nur genau da hin, wo es hin soll, und das auch noch in der richtigen Menge. Perfekt!
Ganz nebenbei lässt sich damit natürlich unheimlich viel Energie sparen (im Artikel ist die Rede von 50%), der Wartungsaufwand ist auch deutlich geringer. Im Prinzip hat die neue Technik viele Vorteile, der höhere Anschaffungspreis (ca. 30% gegenüber einer “normalen” Leuchte) amortisiert sich in überschaubarer Zeit ebenfalls.
Der einzige Diskussionspunkt wäre nur, dass das neue Licht weiß ist. Zum einen ist es natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, es gibt ja doch einige, die LED-Licht als unangenehm empfinden – zum anderen dürfte das Licht mehr Insekten anziehen als das gelbe Licht von Natriumdampflampen. Das könnte man technisch aber auch recht leicht lösen, wenn man einfach gelbe oder zumindest gelbliche LEDs oder einfach einen Farbfilter verwendet. Schauen wir mal, was die Praxis ergibt.
Was mich persönlich an den Dingern stört: Die Schaltung und Dimmung soll über PLC erfolgen. Weniger Lichtverschmutzung ist toll, aber sinnlos Funkstörungen in den Äther braten nicht… warum kann man die nicht einfach über dafür vorgesehene Leitungen steuern? *seufz*
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