Curta, oder: Wer braucht schon Taschenrechner
Als IT’ler und Besitzer einer mechanischen Uhr wundert es mich nicht, dass ich mich für diese kleine, mechanische Rechenmaschine begeistern kann: Die Curta wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von Curt Herzstark als mechanisches Wunderwerk der Technik entwickelt und beherrscht die vier Grundrechenarten.
Das besondere an diesem kleinen Gerätchen ist nun, dass es die kleinste Rechenmaschine der Welt für die vier Grundrechenarten ist. (Prinzipiell kann man damit auch Wurzeln ziehen, wenn man den Rechenweg kennt.) Es gibt zwei Grundtypen, die Type I (siehe Bild) und Type II mit 571 bzw. 719 Einzelteilen – das sind mehr als in einer normalen mechanischen Uhr! Dabei kann nicht nur mit kleinen Zahlen gerechnet werden, die Type II hat sogar ein 15stelliges Zählwerk für das Ergebnis… damit kann man durchaus arbeiten.
Im Prinzip stellt man an der Seite ziffernweise seine Zahl ein und kurbelt dann oben, um eine Rechnung auszuführen. Das System ist auch mit einigen Sperrmechanismen ausgestattet, damit man nicht aus Versehen die ganzen Zahnräder und Wellen da drin zerlegt und durcheinanderbringt – wie gesagt, sehr faszinierend. :) Im Web gibts auch viele Simulatoren samt Anleitung.
Ich würde mir so ein Gerät sofort besorgen, aber die Sache hat natürlich einen Haken: Die Produktion wurde vor über 30 Jahren eingestellt. Was heute bei eBay auftaucht, hat Sammlerpreise und liegt bei entsprechendem Zustand locker zwischen 1000 und 2000 Euro… gnaaa!
Foto: Larry McElhiney, CC-BY-SA-2.5 [Quelle]








19. September 2008 um 04:34 Uhr
Ich raff’s nicht.. :D
Muss ich wohl noch mehr Stunden meines Lebens damit verbringen, zu versuchen, die Funktionsweise zu verstehen.. :(