Navigation > Home / Archiv: September 2008

Bayern!

29. September, 11:40 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter /me

Diese Woche wird wahrscheinlich nicht so viel gebloggt wie sonst: Ich sitz gerade im Zug nach München. :) Auf dem Programm steht der Besuch von ein paar Freunden und natürlich auch der Wiesn… muss ja mal wieder sein, immerhin komm ich ja aus der Gegend. Also, lasst das Blog heile, ich bin bald wieder da…

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In eigener Sache: 1000 Artikel

24. September, 18:58 Uhr | 2 Kommentare | Veröffentlicht unter indivisualist.de

Eigentlich kann ich es selbst kaum glauben: Das hier ist der tausendste Artikel in diesem Blog. :) Am 1. Februar 2005 ging es los, damals unter dem Namen “one point eight” in Anlehnung an mein Lieblingsobjektiv (50mm f1.8). Ursprünglich hatte ich gedacht, das nur als gelegentliches Status-Update für Freunde/Bekannte laufen zu lassen, um mir die ständigen “und, was ist bei dir so los?”-Fragen über ICQ zu ersparen – heute habe ich immer wieder mal Kommentare von Leuten drin, die ich gar nicht kenne und bemühe mich, für ein etwas breiteres Publikum zu schreiben.

Im Mai 2006 bin ich dann auf WordPress und meine eigene URL gewechselt, im Juni 2007 wurde das alte Blog dann endlich komplett importiert (und ist immer noch nicht kategorisiert, ähem). Viel Aufregendes ist sonst eigentlich nicht passiert… die Finanzierung des kompletten Webspace (und natürlich der Domain) ist durch meine Trigami-Artikel gedeckt, die Schreibfaulheit wurde zuerst durch das Mini-Blog und vor kurzem durch Twitter deutlich entschärft und es gibt immer noch mehr Kommentare als Beiträge. ;)

Wer ein wenig im Archiv stöbern möchte, darf das gerne tun – ich bin selbst ab und an fasziniert, über was ich “damals” so geschrieben habe. Also denn… danke für euer Interesse am Blog, die zahlreichen Kommentare und euer Verständnis, das es von mir kein tolles Gewinnspiel zum Jubiläum gibt. Ätsch! :D

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Stille kann so aufregend sein!

23. September, 13:00 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter listening to

Es gibt ja unzählige außergewöhnliche Musikstücke, aber mir fällt spontan nur eins ein, das die Definition von Musik an sich in Frage stellt. John Cage (1912-1992) hat ein Stück in drei Sätzen geschrieben, in jedem Satz steht nur eine Anweisung: “Tacet”, also einfach nichts spielen. In der Uraufführung (1952) dauerte das Stück insgesamt 4 Minuten und 33 Sekunden (daher stammt auch der allgemein bekannte Name 4’33”). Der Pianist spielte dabei nicht einen einzigen Ton, sondern zeigte nur Schließen und Öffnen des Klavierdeckels optisch die Dauer der drei unterschiedlich langen Sätze an.

Cage hat selbst betont, dass die Dauer des Stückes und die Instrumentierung frei wählbar ist – heutzutage wird bei Aufführungen allerdings meist die bei der Uraufführung ausgewürfelte (!) Form gewählt. Und genau das machen wir jetzt gemeinsam: Ihr schnappt euch das Musikinstrument eures geringsten Missfallens (und wenn es nur eine Triangel ist), setzt euch ordentlich hin und spielt das Stück 4’33” wie folgt: 33 Sekunden nichts spielen, Pause, 2m 40s nichts spielen, Pause, 1m 20 nichts spielen – und anschließend natürlich den donnernden Applaus des Publikums genießen. ;)

Klingt albern? Ist es nicht. Macht es einfach mal – oder setzt euch wenigstens für die Zeit irgendwo hin und macht nichts, sondern hört einfach der nicht vorhandenen Musik zu. Und nicht irgendwann. Jetzt!

Fertig? Dann wird euch sicher etwas aufgefallen sein: Cage wirft mit dem Stück einige interessante Fragen auf, meiner Meinung nach vor allem, ob denn nun die Stille das eigentliche Stück ist oder die Geräusche, die man nun hört (weil ja keine “Musik” da ist). Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde das faszinierend… :)

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Curta, oder: Wer braucht schon Taschenrechner

18. September, 18:59 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter /me

Als IT’ler und Besitzer einer mechanischen Uhr wundert es mich nicht, dass ich mich für diese kleine, mechanische Rechenmaschine begeistern kann: Die Curta wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von Curt Herzstark als mechanisches Wunderwerk der Technik entwickelt und beherrscht die vier Grundrechenarten.

Das besondere an diesem kleinen Gerätchen ist nun, dass es die kleinste Rechenmaschine der Welt für die vier Grundrechenarten ist. (Prinzipiell kann man damit auch Wurzeln ziehen, wenn man den Rechenweg kennt.) Es gibt zwei Grundtypen, die Type I (siehe Bild) und Type II mit 571 bzw. 719 Einzelteilen – das sind mehr als in einer normalen mechanischen Uhr! Dabei kann nicht nur mit kleinen Zahlen gerechnet werden, die Type II hat sogar ein 15stelliges Zählwerk für das Ergebnis… damit kann man durchaus arbeiten.

Im Prinzip stellt man an der Seite ziffernweise seine Zahl ein und kurbelt dann oben, um eine Rechnung auszuführen. Das System ist auch mit einigen Sperrmechanismen ausgestattet, damit man nicht aus Versehen die ganzen Zahnräder und Wellen da drin zerlegt und durcheinanderbringt – wie gesagt, sehr faszinierend. :) Im Web gibts auch viele Simulatoren samt Anleitung.

Ich würde mir so ein Gerät sofort besorgen, aber die Sache hat natürlich einen Haken: Die Produktion wurde vor über 30 Jahren eingestellt. Was heute bei eBay auftaucht, hat Sammlerpreise und liegt bei entsprechendem Zustand locker zwischen 1000 und 2000 Euro… gnaaa!

Foto: Larry McElhiney, CC-BY-SA-2.5 [Quelle]

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Noch mehr Terroristen!

17. September, 18:54 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter news

Also ehrlich, langsam wirds albern. Die neueste Terroristenhochburg sind jetzt Online-Spiele – schließlich kann man da unerkannt in einer riesigen Menge über geheime Codewörter seine hinterhältigen Pläne absprechen. Und jetzt? War das nicht irgendwie zu erwarten? Der Staat will alles zumauern, abhören und jeden, der seine privaten Daten verschlüsselt, gleich hinter Gitter bringen. Die bösen Terroristen machen also das für sie einzig richtige und gehen in die Öffentlichkeit, benutzen dabei aber natürlich Codewörter.

Und jetzt soll mir nochmal einer von den Schlipsträgern sagen, wie er in WoW oder was auch immer “greif den Gegner an” (im Sinne von “der dicke Ork”) von “greif den Gegner an” (im Sinne von “führ den Anschlag durch”) unterscheiden will…

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Manchmal sind tolle Ideen sooo simpel

14. September, 12:54 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter news

RFID ist bekanntlich ein zweischneidiges Schwert. Eine findige Firma hat nun eine simple, aber geniale Idee umgesetzt: Das Tag bekommt eine Art Schalter, der nur 70 Mikrometer dick ist. Die Daten können dann nur noch gelesen werden, wenn man das ganze Tag zusammendrückt, anderenfalls ist kein Stromfluss im Schaltkreis möglich. Da die Kosten bei Massenproduktion auch im Bereich von wenigen Cent liegen soll, halte ich das Konzept für sehr vielversprechend. :)

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Technik oder Mensch?

13. September, 15:12 Uhr | 6 Kommentare | Veröffentlicht unter fotografie

Nicht die Kamera macht das Foto, sondern die Person dahinter. Das propagiere ich schon seit längerem, aber es gibt immer wieder eine Kleinigkeit, die mich daran zweifeln lässt: Fotos, die mit einer Leica aus der M-Serie aufgenommen wurden. Prinzipiell sind das ja “nur” gut gefertigte, analoge Messsucher-Kameras mit sehr guten Objektiven. Wenn ich mir aber die Bilder angucke, die damit gemacht wurden, fällt mir doch ein gewisser Unterschied zu anderen Fotos auf – woran liegts? Kaufen sich nur sehr gute Fotografen eine Leica? Hat jede Leica eine Motivklingel? Oder fotografiert man mit einer Messsucherkamera generell anders?

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Und was stand da jetzt?

12. September, 18:46 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

Manchmal hasse ich Windows. Es ist ja möglich, dass sich ein Fenster in den Vordergrund schiebt, wenn es eine Aktion verlangt. Das passiert vorrangig bei Popup-Meldungen, bei denen ein Druck auf die Leertaste, Enter, “o” oder “j” in der Regel die Meldung oder Aufforderung bestätigt.
Sehr spaßig ist das nämlich dann, wenn man gerade einen Text tippt und dabei entsprechend oft auf die Tasten hackt. Wenn sich dann nämlich so eine spaßige Meldung in den Vordergrund schiebt, haut man die dank seinem Tastengeklimper einfach weg – und hat keine Ahnung, was man gerade bestätigt hat! Das kann etwas banales wie “Vorgang abgeschlossen” sein, oder produktivitätsfördernde Dinge wie “klicken sie OK, um den Rechner neu zu starten”.
In TweakUI gibt es ja eine schöne Option “prevent Applications from stealing focus” oder so ähnlich. Wisst ihr, wie viel das bringt? Fast gar nichts. Zum Kotzen!

In OS X kleben Dialogboxen übrigens immer am dazugehörigen Fenster, und die können wiederum nicht so einfach den Fokus klauen…

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35 Cent

10. September, 20:21 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter /me

Gar nicht lustig: Mieterhöhung um ein paar Euro im Monat. (Verdammte Energiepreise!) Sehr wohl lustig: Ganze 0,35 Euro Anteil an den Schornsteinfegergebühren für ein ganzes Jahr… ;)

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Jetzt auch mit Twitter

9. September, 18:59 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter indivisualist.de

Update Nummer eins: Das Miniblog rechts oben hatte ich vor über einem Jahr als Twitter-Ersatz eingeführt, jetzt gibt es auch “echtes” Twitter im Blog: Ich habe mir einen Account (öhm, Tweet?) erstellt und tweete jetzt auch fröhlich herum. Momentan benutze ich einfach die Twitter-API, ganz glücklich bin ich damit aber noch nicht und werde mich demnächst noch nach einem hübschen Plugin umgucken.

Das alte Mini-Blog gibt es nicht mehr, die Einträge wurden jetzt ganz normal ins Blog überführt… bzw. einfach die MiniPost-Markierung entfernt. ;)

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