Navigation > Home / Archiv: Juli 2008

MHD und Tütensuppen

29. Juli, 20:58 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter /me

Auch Männer müssen mal lästern! WGs sind ja berüchtigt dafür, dass man in manchen Ecken Dinge findet, deren Mindesthaltbarkeitsdatum schon mehrere Donnerstage zurückliegt. Da mir neulich eine Tüte Orangensaft in die Arme sprang, auf der etwas von 2007 stand, habe ich mich gerade eben mal daran gemacht, unsere Schränke ein wenig auszumisten… das Fundstück war nämlich an prominenter Stelle ganz vorne im Schrank. Meine Mitbewohnerin vergnügt sich zur Zeit außer Landes, da kann man(n) ganz in Ruhe die Küche ins Chaos stürzen. ;)

Wenn das MHD noch wenige Tage bevorsteht, befördert meine Mitbewohnerin das Produkt in der Regel direkt in den Müll. Das vorab zum besseren Verständnis. Nun ja, nach der zehnten gefundenen Packung mit “07″-Aufdruck habe ich aufgehört zu zählen… auf jeden Fall hab ich einiges im Mülleimer versenkt. Das eingeschweißte, aber abgelaufene 08er-Trockenfutter hab ich mal noch drin gelassen (speziell unzählige Tütensuppen), sonst wäre es ziemlich leer in den Schränken geworden… auch im Kühl- und Gefrierschrank fanden sich einige respektable Daten. Ich glaube, Januar 2007 war der zeitliche Rekord und ein Glas angebrochenes Joghurt-Dressing der ekligste “Schatz”. :D

Jetzt ratet mal, wie viel ich von meinem Kram entsorgen musste. Na? Absolut nichts! Die entsorgten Sachen meiner Mitbewohnerin haben hingegen fast einen kompletten Mülleimer gefüllt. So viel zum Thema “Männer haben keine Ahnung, was in den Schränken so rumliegt”. ;) Immerhin hab ich bei der Entrümpelung unsere Küchenschere wiedergefunden.

Bevor hier jetzt aber irgendwelche falschen Vermutungen aufkommen, sie ist sonst sehr ordentlich und ich hab sie lieb. ;) Vielleicht sollten wir nur mal ein klein wenig Ordnung in der Küche halten…

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Verschlüsselung, wozu und wie mach ich das?

28. Juli, 16:29 Uhr | 3 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

Neulich wurde ich wieder darauf angesprochen, warum ich denn bitte Wert auf Verschlüsselung lege und warum sich Otto Normalverbraucher da einen Kopf drum machen sollte. Prinzipiell hat man ja nichts zu verbergen… jaja. Lasst ihr mich mal auf eurem Computer herumschnuppern und gucken, was ihr da so an Dokumenten habt? Was drin steht? Wo ihr rumsurft? Was ihr mit wem chattet? Wie die Accountinformationen sind, die ihr gerade per Mail bekommen habt? Nein? Ach, dann habt ihr also doch ein gewisses Schutzbedürfnis eurer Daten!

Ich möchte euch darum ein paar Möglichkeiten zum Schutz eurer Daten aufzeigen und warum es Sinn macht, diesen oder jenen Schutz zu verwenden.

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Auf der Reeperbahn nachts um halb eins…

28. Juli, 11:24 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter /me

Hamburger Fischtour 2008 erfolgreich beendet. Nachwirkungen: Keine. :D

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Apple rockt wie Sau

24. Juli, 22:53 Uhr | 3 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

OS X Leopard ist mehr als nur geil, es ist einfach nur genial…

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BlackBerry-Entwicklung klebt…

22. Juli, 23:52 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter job & training

Prinzipiell sind BlackBerrys ja lustige kleine Geräte, die eine irre E-Mail-Funktionalität inklusive Exchange-Anbindung über einen BES bieten. Dafür gibts auch Software von anderen Entwicklern, nicht nur den Kram, den RIM da drauf packt. So weit, so gut. Blöderweise gehöre ich zu den Leuten, die solche Software schreiben… und sich währenddessen die Zähne an der Tischkante ruinieren. “Meine” erste richtige BlackBerry-Software für einen Kunden wurde letzte Woche released, bis dahin hatte ich, was die Smartphones angeht, nur an anderen Anwendungen mitgearbeitet… diesmal wurde der größte Teil von mir zusammengefrickelt.

Ich muss sagen: Es ist anstrengend. Im Endeffekt frickelt man viel mehr mit unwichtigen Kleinigkeiten herum, die eigentlichen Probleme sind da eher das kleinere Problem. Besonders das Herumärgern mit dem UI nervt unglaublich… ich werde partout das Gefühl nicht los, dass mit Java prinzipiell alles recht übersichtlich zu lösen ist, aber durch das BlackBerry-Getüddel ein gewaltiger Berg an Arbeit (und Code) draufkommt.

Am schönsten finde ich aber noch, dass die Entwicklungsumgebung von RIM völlig altbacken und prinzipiell für die Tonne ist… der Debugger ist okay (sofern die Breakpoints mal da erscheinen, wo man sie haben will), der Simulator für die verschiedenen Geräte und OS-Versionen recht gut, aber das wars auch. Viel mehr als ein Texteditor mit ein wenig Syntax-Highlighting und Code Completion ist das eigentlich nicht. Wenigstens hat RIM die Problematik erkannt und bietet seit einer Weile ein Eclipse-Plugin an, aber so richtig rund läuft das auch nicht… letztendlich sitzt man dann mit der RIM JDE und Eclipse an seinem Projekt, das einem dauernd um die Ohren fliegt und man noch weniger zum eigentlichen coden kommt.

Wer ernsthaft in Betracht zieht, für die Geräte zu entwickeln, sollte sich erst einmal im Netz schlau lesen – so richtig spaßig ist das alles nicht…

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Lunatic

21. Juli, 23:10 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter news

39 Jahre Mondlandung. Yay!

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Ordnerstruktur oder -Chaos?

21. Juli, 22:05 Uhr | 8 Kommentare | Veröffentlicht unter core dump

Da ich in den letzten Tagen über einige interessante Dinge auf meiner Festplatte gestolpert bin, muss ich mal in die Runde fragen: Wie behaltet ihr den Überblick über die Datenberge, die sich irgendwann auf der Festplatte sammeln? Bei mir gibt es einen Ordner für Programme, einen für Spiele, einen für Musik (halbwegs sortiert!), einen für Videos, einen für Fotos (wo ist der eigentlich hin?), einen für irgendwelches unsortierte heruntergeladene Zeugs und einen für den ganzen Rest… und in letzterem herrscht dann das totale Chaos, weil da zum Teil noch mehrere Jahre alte Strukturen rumliegen und einfach alles, was irgendwie wichtig erscheint, da irgendwo drin abgelegt wird. Zum Aufräumen habe ich aber natürlich auch seit Monaten keinen Nerv.

Ähnlich sieht es in den Lesezeichen meines Browsers aus – das sind aktuell um die 700 Stück, die irgendwann mal entrümpelt und neu sortiert werden wollen. Da gibts auch nur wenige grobe Kategorien, in die ich meistens alles reinwerfe und dann nie wieder anklicke. Auch nicht so richtig effektiv, vielleicht sollte ich mich da mal durch die ganzen Extensions für Firefox durchkämpfen.

Bin ich der einzige, bei dem sich die Datenberge türmen und bei jedem System-neu-aufsetzen wieder einmal über eine noch nie ernsthaft durchgeführte Entrümpelungsaktion nachgedacht wird? ;)

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Das OS-Gesabbel zum Sonntag

20. Juli, 23:00 Uhr | 4 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

Jetzt hab ich schon so viel über OSX geschrieben, dass ich fast eine Sache vergessen hatte: Linux! Wenn es heißt “Windows ist doof”, sagen nämlich die meisten erst mal “dann nimm doch Linux”. Prinzipiell bietet Linux einige Vorteile, allem voran steht natürlich Open Source. Allerdings muss ich sagen: Ich kann mich mit dem offenen Betriebssystem irgendwie nicht anfreunden. Hier ist Linux in einer Virtual Machine installiert, insgesamt habe ich das vielleicht zwei Stunden benutzt. Ich hatte Linux “früher” als Zweitsystem installiert und es hat wesentlich weniger Uptime als mein Windows bekommen. Und ich habe mich wild durch allerlei Distributionen geklickt, darunter SuSE, Gentoo (Stage 1-Installation!) und mein Favorit Debian. Live-CDs hatte ich auch sehr viele im Laufwerk… und damit schon erfolgreich Daten gerettet. Dazu kommt auch noch, dass ich einen Wahlpflichtkurs Linux in der Schule belegt habe.

Trotz allem macht es nicht “klick” – ich finde Linux cool, es ist interessant, man kann alles kaputtspielen und bla und blubb. Aber ich kann damit nicht wirklich arbeiten… ich stolper andauernd über irgendwelche Probleme, die mich von etwas abhalten. Seien es nun kleine “verdammt, wieso finde ich xyz nicht”-Problemchen oder kapitale “wieso gibts keine Treiber für mein WLAN-Dings?!”-Brocken. Dann sind manche Programme mitunter abenteuerlich aufgebaut. Oder die grafische Oberfläche für irgendeine Systemeinstellung ist absolut unbrauchbar, aber das Durchkämpfen durch die Konfigurationsdateien nervt auch irgendwann…

Wie auch immer. Ich habe im Prinzip folgende Optionen:

  • Bei Windows XP bleiben. Da habe ich keinen Bock drauf, das OS ist mir inzwischen ein paar Jahre zu alt, und wirklich spaßig war es auch nie.
  • Auf Windows Vista wechseln. Prinzipiell eine gute Option (ich gehör nicht zur Anti-Vista-Fraktion), wäre da nicht der kleine Haken, dass es mir einfach zu… komisch ist. Die ganzen tollen Sachen, die damals angekündigt wurden (WinFS!), sind nicht drin, und stattdessen gibt es einen Ressourcenfresser, der “nur” wie ein verbessertes XP wirkt.
  • Auf Windows 2000 wechseln. Uhm nee, dann könnte ich auch bei XP bleiben, so groß sind die Unterschiede auch nicht.
  • Auf Linux wechseln. Dazu hab ich mich ja gerade eben geäußert… Linux hat auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung, auf LiveCDs möchte ich es nicht missen, und als Zweit-OS ist es auf jeden Fall interessant. Aber als einziges oder Haupt-OS? Nee.
  • Auf Mac OSX wechseln. Cooles OS, tolle Systemarchitektur, geniales Interface, blabla, [insert Mac-Fanboy-Geschwafel here].

Ist nicht wirklich eine Wahl, oder? ;) Vielleicht sehen das andere Leute anders, aber hey, ich muss mit dem Ding herumwerkeln. Wenn jemand mit einem anderen OS glücklich ist – prima! Wie neulich schon mal gesagt, ich hab keinen Bock mehr auf die ganze OS-Basherei, egal, in welche Richtung. Vielleicht hau ich mir sogar Vista als Zweitbetriebssystem auf meinen Mac in spe, wenn ich günstig an eine Lizenz komme. Fakt ist aber, dass OSX meinen momentanen Bedürfnissen deutlich über meine Anforderungen hinaus entspricht.

Übrigens glaube ich, dass das Linux-Lager das entspannteste im OS-Krieg ist… ;)

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Und ab an die Wand!

15. Juli, 22:19 Uhr | 2 Kommentare | Veröffentlicht unter core dump

Wir halten fest: Das weltweite Wirtschaftssystem ist gerade fröhlich dabei, mit Vollgas auf einen Abgrund zuzusteuern und reißt unsere ganze Umwelt mit sich. Es gibt einen schönen interessanten Artikel bei Telepolis darüber, ich kann euch nur ans Herz legen, den mal durchzulesen… und hier in Deutschland geht es genau so lustig zu. Hier donnern wir munter auf den Datenschutz-Abgrund zu, wie einem weiteren lesenswerten Artikel bei Telepolis zu entnehmen ist.

Aber lassen wir mal mein ständiges Gejammer darüber beiseite und widmen uns einer Lösung zu! Zusammen mit fufu hab ich ein wenig überlegt und ein tolles Konzept entworfen, mit dem man zumindest hierzulande einige Probleme erschlagen könnte. (Nein, leider nicht die Datenschutz-Probleme.) Ganz kurz angerissen: Bedingungsloses Grundeinkommen, keine Sozialabgaben, drastische Entrümpelung der Steuern. Die ausführlichen Details dazu gibt es bei fufu, das Konzept an sich verlangt halt mehr Eigenverantwortung vom Bürger. Klingt an sich doch prima, oder?

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Wieso eigentlich Windows?

14. Juli, 23:05 Uhr | 5 Kommentare | Veröffentlicht unter computer

Und noch einmal Gedanken zum Mac… ;) Meine geliebten Leserinnen und Leser sind ja nicht die einzigen, denen ich meine Anschaffungspläne Überlegungen um die Ohren haue. Von Windows-Usern, insbesondere langjährigen, bekam ich meistens nur zu hören: “Was willst du bitte mit ‘nem Mac?!” Hm. Ich frag mal andersrum, was wollt ihr bitte mit Windows? Spielen? Dafür ist Windows in der Tat besser geeignet, aber dafür habe ich keinen Bedarf. Bleibt noch… hm… ja was denn eigentlich? Von den Windows-Verfechtern habe ich dann nur leicht zu entkräftendes Blabla gehört. Super Jungs, ehrlich.

“Aber was ist, wenn du den mal aufrüsten willst?” Janeisklar. Wozu denn bitte? Für Spiele? Möööp, siehe oben. Für neue Betriebssysteme? OSX ist nicht Windows und will darum auch nicht bei einem neuen Betriebssystem gleich einen neuen High-End-Rechner haben, um alle Klicki-Bunti-Effekte darstellen zu können. Für neue Anwendungssoftware? Wohl kaum.

“Mac ist doch nur bunt und verspielt!” Sorry, dass ihr alle den trostlosen (und inkosistenten) Windows-Look gewohnt seid. Für ultimative Spielerei-Effekte bietet sich eigentlich eher Linux an, da gibt es ein paar richtig abgedrehte Sachen. OSX sieht halt “ganz nebenbei” noch schick aus. Schlimm?

“Da gibts doch gar keine Software für!” Und wie es die gibt, wenn auch um einen deutlich niedrigeren Faktor als für Windows. Für mich macht es aber keinen großen Unterschied, ob ich aus 50 oder aus 500 FTP-Programmen eins aussuchen muss, ich hab in beiden Fällen keine Lust, jedes einzeln auszuprobieren. Es gibt sogar viel Freeware und Open Source für den Mac, also es ist wirklich nicht so, dass man da auf dem Trockenen sitzt – Microsoft hat sogar sein Office-Paket in einer Variante für den Mac auf dem Markt.

“Aber der Kram ist doch viel zu teuer!” Beim Zubehör auf jeden Fall… ;) Wenn ich mir aber eine vergleichbare (!) Windows-Büchse inklusive Software zusammenklicke, bin ich gar nicht so extrem weit unter dem Apple-Preis, wie mir die Windows-Jünger weismachen wollen.

Am schönsten fand ich bisher aber immer noch die Argumentation, dass ich doch nicht wechseln muss, wenn beim Mac doch eh alles genauso wie mit Windows machbar ist und beides damit austauschbar wäre. ;) Ich habe seit ca. 16 Jahren fast nur mit Windows (und DOS) produktiv gearbeitet und gespielt, bin in der IT-Branche und häng sowieso nur vor irgendwelchen Computern oder mit irgendwelchen Computer-Fuzzis rum. Und wenn ich jetzt ankomme und “hey, ich steig von heute auf morgen komplett um!”, muss da schon irgendetwas interessantes dran sein… es gibt eigentlich nur eins am Mac, was mich früher schon genervt hat und es auch heute tut: Die ewigen “Mac vs PC”-Diskussionen, die zu nichts führen.

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