20. Oktober, 14:36 Uhr | |
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In Irland ist ein Fall bekannt geworden, in dem ein Beauftragter für Datensicherheit (sic!) streng vertrauliche Informationen aus den Datenbanken des Familien- und Sozialministeriums an seinen kriminellen Bruder weitergab. Dieser nutzte die Daten dann für Erpressungen aus. Klingt nach einem Einzelfall? Laut eigener Aussage graben wohl auch alle seine Kollegen in den Daten herum, meist aus Langeweile und Neugier. Überrascht mich irgendwie nicht…
Mit Überwachungskameras ist es ja ähnlich: Sogar in Deutschland sind ja schon mehrere Fälle Einzelfälle bekannt geworden, bei denen Polizisten (steuerbare) Überwachungskameras für das Nachgehen voyeuristischer Neigungen zweckentfremdet haben. Oder die Dinger sind so schlecht abgesichert, dass man mit bescheidenen Mitteln an die Übertragungen herankommt. (eine Quelle) Das ist aber meistens egal: Die Kameras sind nach aktuellen Berichten meistens gar nicht in der Lage, brauchbares Bildmaterial zu liefern. Dazu kommt noch eine unüberschaubare Flut von Daten und eine Inkompatibilität zwischen verschiedenen Systeme, die ein effektives Auswerten erschwert.
Wir sehen also wieder einmal: Die “sicherheitsrelevanten” Maßnahmen sind entweder nutzlos oder werden missbraucht. Für mich sind das nicht gerade ideale Vorraussetzungen, um die Kriminalität zu reduzieren oder den internationalen Terrorismus zu bekämpfen… aber genau das schreiben sich die Befürworter auf ihre Flaggen und ignorieren alle kritischen Stimmen.
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