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Hallo, Echo …

22. November, 21:09 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter links

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Ich hätte hier noch sechs unterhaltsame Beiträge für ein Gewinnspiel, die nach Bewertungen schreien. Per Google+, Facebook, Twitter und vor allem per Direktabstimmung (nach Anmeldung) könnt ihr zwei lieben Menschen helfen … ;)

Die größte Hilfe wären die “Direktvotes”. Einfach bei AndroidPit anmelden und auf “abstimmen” klicken – man kann auch mehrere Stimmen vergeben.

Oh, und die Seite lädt manchmal etwas langsam. Prinzipiell sollte sich eine Art Lightbox öffnen, da drin könnt ihr klicken und liken und gucken und lachen …

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Bio, warum eigentlich?

17. Januar, 8:00 Uhr | 3 Kommentare | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

In letzter Zeit häufen sich die Lebensmittel-Skandale und das Interesse an Bio-Produkten wächst. In Europa gibt es gesetzliche Bestimmungen, was sich “Bio” nennen darf: Einfach gesagt werden die Lebensmittel ökologisch produziert und nicht mit zahlreichen Erfindungen der Industrie behandelt, um die Produktion und den Gewinn zu maximieren. Die in Deutschland bekannteste Kennzeichnung dürfe das sechseckige Bio-Siegel sein.

Die Kritiker argumentieren gerne, dass beispielsweise Bio-Gemüse nicht sehr viel gesünder ist und dass die Chemikalien in industriell verarbeiteten Produkten keine akute Gesundheitsgefahr darstellen. Aber gerade die Skandale in letzter Zeit zeigen recht eindeutig, dass die Profitgier der Unternehmen immer größer wird und nicht einmal vor kriminellen Methoden zurückgeschreckt wird, um noch größere Gewinne zu erzielen – auf Kosten der Konsumenten, wohlgemerkt.
Bei einer ökologischen Produktion und Weiterverarbeitung werden gefährliche Stoffe von vornherein vermieden, und das in der gesamten Produktionskette. Hier liegt nämlich die große Schwachstelle der nicht-Bio-Produkte: Landet irgendwo Schmutz im Essen, kommt dieser auch auf den Teller. Esst ihr gerne Antibiotika für Tiere, gentechnisch verändertes Getreide oder eine Dosis Insektenschutzmittel?

Inzwischen wird der Trend zu natürlichen Lebensmitteln auch von der Industrie aufgegriffen und zahlreiche Produkte werden damit beworben, dass sie keine Geschmacksverstärker oder ähnliches enthalten. Dass die gesetzliche Regelung dabei viele Schlupflöcher lässt und die Industrie diese auch nutzt, ist vielen Konsumenten nicht einmal bekannt. Darüber hinaus kann man bei einem so angepriesenen Produkt immer noch nicht davon ausgehen, dass die Zutaten auch ökologisch hergestellt wurden – wenn im Müsli genetisch veränderter Weizen ist, der mit zahlreichen Pestiziden behandelt wurde, nützt es dem Konsumenten auch nicht viel, dass auf künstliche Aromen verzichtet wurde.

“Bio” hingegen ist naturschonend, die gesamte Kette ist stärker kontrolliert und viele bedenkliche Stoffe dürfen nicht einmal verwendet werden. Hier kann man von Lebensmitteln sprechen, nicht von Industrieerzeugnissen.
Dennoch ist der höhere Preis oft der Hauptgrund, warum doch zur “normalen” Ware gegriffen wird. Ich kaufe lieber Bio-Produkte, da ich diesen Weg für den richtigen halte und nicht die auf maximale Profite ausgelegte Industriekette. Und ihr?

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Sport ist … gesund!

13. Januar, 8:00 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

Es ist keine große Überraschung, dass Bewegung gesund ist. Man muss aber nicht unbedingt einen extrem anstrengenden Sport betreiben, um fit zu bleiben: Es sind die ganzen kleinen Dinge, die sich summieren.

Wer zu Fuß zu seinen Kollegen geht, statt eine E-Mail nach der anderen zu schicken, verbessert die Kommunikation im Büro und nimmt sich gleichzeitig eine kleine Pause von der Bildschirmarbeit. Statt dem Aufzug die Treppe zu benutzen, ist vielleicht anfangs etwas anstrengend, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und tut seinem Körper etwas gutes. Das Auto braucht man auch nicht für jede Besorgung, ich kaufe seit Jahren fast nur noch zu Fuß ein. Wer sich ein wenig entspannen möchte, kann auch einen Spaziergang machen, statt den Fernseher einzuschalten – die Bewegung und die frische Luft bringen den Kreislauf besser in Schwung.

Das klingt alles nach Kleinigkeiten, die jedem bekannt sind. Aber achtet mal darauf, wie viele Menschen den bequemen Weg bevorzugen: Ich sehe jeden Tag rappelvolle Rolltreppen, vor denen sich Schlangen bilden, aber nur ein kleiner Teil benutzt die normale Treppe daneben.
Wenn es euch genau so geht: Überwindet eure Trägheit und bewegt euch! Morgens ist man dafür nicht zu müde, sondern wird wach. Abends ist man dafür nicht zu kaputt, sondern lockert seine Muskeln. Und wer nie genug Zeit hat, kurz zu seinen Kollegen zu laufen, sollte ein Wörtchen mit seinem Chef reden …

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Musik hören in der Bahn

10. Januar, 8:00 Uhr | 1 Kommentar | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

Es ist heutzutage völlig normal, dass man sich in die Bahn setzt und viele Leute mit Kopf- oder Ohrhörern sieht. Da ich viel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, sehe ich dadurch fast jeden Tag Menschen, die sich von ihrer Umwelt abschotten: Nach den Augen sind unsere Ohren die wichtigsten Sinnesorgane.

Da ich selbst ein großer Freund der Musik bin, kann ich das bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehen. Allerdings verstehe ich nicht, warum es so unglaublich viele Mitmenschen gibt, denen dieses Abschotten so wichtig ist: Man tritt nicht mehr offen an seine Umgebung heran, sondern redet sich unbewusst ein, dass man am liebsten in einer Seifenblase durch die Stadt laufen möchte, um sich bloß nicht mit den Dingen auseinandersetzen, die um einen herum passieren.
Vielleicht trägt die fortschreitende Entfremdung untereinander mit dazu bei. Gerade in Großstädten trifft man ja nicht gerade an jeder Ecke bekannte Menschen. Aber andersrum ist es vielleicht auch diese bewusste Abkopplung von der Umwelt, die zu dieser Entfremdung beiträgt.

Jetzt höre ich schon die ersten Leser schreien, dass es in öffentlichen Verkehrsmitteln eher unangenehm ist, die Musik auszuschalten: Schreiende Kinder, niveaulose Gespräche, Klatsch und Tratsch unter Rentnern und ähnliches werden gerne vorgeschoben. Aber mal im Ernst, wie oft ist das wirklich störend?
Mitunter finde ich es eher belustigend – ich erinnere mich gerne an die Bahnfahrt mit einem halben Waggon voller angeheiterter Senioren zurück, die fast ununterbrochen ziemlich gut gesungen haben. Und bei den Problemen Jugendlicher mit ihrem Schulstoff musste ich auch schon ab und an lächeln.

Die tägliche Bahnfahrt lässt sich wunderbar dazu nutzen, sich in Geduld mit den Mitmenschen zu üben und mehr auf seine Umgebung zu achten. Sollte es während der Fahrt ruhig sein, kann man sich auch wunderbar entspannen: Man hat sowieso gerade einige Minuten Zeit und kann sich seinen Gedanken widmen.
Und wenn man gerade ein tolles Album gekauft hat, kann man das natürlich hören – aber muss dieses Album wirklich tagelang als Dauerschleife laufen?

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Geld ist auch kein Allheilmittel.

6. Januar, 8:00 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

Die wenigsten Leute widersprechen der Behauptung, dass mehr Geld generell besser ist. Mit viel Geld könnte man beispielsweise unbesorgt um die Welt reisen oder eine gemeinnützige Organisation unterstützen – dagegen ist auch überhaupt nichts einzuwenden. Ich sehe das Problem aber darin, dass Geld gerne vorgeschoben wird, um in der Comfort Zone zu bleiben und dem ersten Schritt auszuweichen.

Schauen wir uns ein Beispiel an: Max möchte mit dem Fotografieren anfangen und sagt sich immer wieder, dass er ganz viel Geld sparen muss, um eine tolle digitale Spiegelreflexkamera und hochwertige Objektive zu kaufen. Er hat sich auch schon alles ausgesucht, nur das Sparen dauert sehr lang – die Traumausrüstung kostet so viel wie ein ordentlicher Gebrauchtwagen.
Max sieht sich zwar in der Zukunft als toller Fotograf mit toller Ausrüstung, übersieht dabei aber die Gegenwart. Er möchte letztendlich nur fotografieren … aber müsste dazu den ersten Schritt gehen und einfach irgendeine Kamera benutzen. Auch mit einer Einwegkamera kann man schließlich Bilder produzieren.
Aber Max träumt lieber, da seine erträumte Zukunft sonst verpuffen würde: Er hat noch nicht genug Geld und muss mit einem einfachen Modell vorlieb nehmen. Das ist eine unangenehme Wahrheit, die leider den Wunsch zu fotografieren überlagert.

Das ist ein offensichtliches Beispiel, aber ich erlebe es immer wieder, dass sich Menschen mit dem Gedanken selbst betrügen, dass sie mehr Geld benötigen und ihre Träume darum nie erreichen. Und ich bin überrascht, dass neben der Zeit auch Geld vorgeschoben wird, seine eigentlichen Ziele nicht zu verfolgen.
Natürlich gibt es auch Ziele, die man sich setzt und dann auch erfüllt – unser Max kann sich natürlich die teure Kamera kaufen, wenn er das Geld gespart hat. Aber oft gibt es einen tieferen Wunsch, den man übersieht und sich viel leichter erfüllen kann.

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Lichttemperatur und Schlafprobleme

3. Januar, 8:00 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

Vor einer Weile hatte ich angedeutet, dass früh aufzustehen gar nicht so dramatisch ist, wie es sich z.B. Jugendliche vorstellen. Mit zum frühen Aufstehen gehört natürlich, dass man nicht so spät ins Bett geht – sonst kommt man ja nicht auf ein gewisses Minimum an Schlaf und erholt sich dadurch auch nicht.

Nun habe ich von Bekannten immer wieder gehört, dass sie abends überhaupt nicht müde sind und nicht früh ins Bett gehen können. Das glaube ich ihnen sogar, da ich es bei mir selbst beobachten konnte. Der Grund dafür ist nicht immer ein verschobener Tagesrhythmus: Es kann auch sein, dass ungünstige Beleuchtung vorhanden ist.

Scheinbar weißes Licht lässt sich mit einem Prisma sehr anschaulich in seine Farben zerlegen – vielleicht erinnert ihr euch noch an den Regenbogen im Physikunterricht. Das Licht der Sonne verteilt sich relativ gleichmäßig über diese Farben, morgens und abends geht es mehr ins Rot, mittags eher ins Blau.
Unser Körper hat sich auf diesen immer wiederkehrenden Rhythmus eingestellt: Das Hormon Melatonin steuert unseren Schlaf, wenn es dunkel wird, schüttet der Körper mehr davon aus und man wird müde. Ist viel Licht und insbesondere Licht mit einem hohen Blauanteil vorhanden, wird nahezu kein Melatonin ausgeschüttet und man wird kaum schläfrig.

So weit wäre das ja alles kein Problem. Allerdings wird es Abends nun mal dunkel, wir schalten das Licht ein – und tricksen unseren Körper unbewusst aus: Das Licht von Leuchtstoffröhren, Energiesparleuchten, Flachbildschirmen oder -fernsehern hat oft einen hohen Blauanteil. Aber hier halten sich abends viele auf: Am Computer, vor dem Fernseher oder mit einem Buch unter der Leseleuchte. Wenn um 22 Uhr immer noch ein hoher Blauanteil im Licht vorhanden ist, kommt unser Schlafrhythmus aus dem Tritt und man wird einfach nicht müde: Der Körper denkt, es wäre noch Tag.

Keine Angst, ich schlage euch jetzt nicht vor, das Licht einfach aus zu lassen. Die Lösung ist, die Lichttemperatur passend zu wählen: Auf Energiesparleuchten ist mit aufgedruckt, welche Lichtfarbe sie haben. “Warmweiß” hat beispielsweise einen sichtbar höheren Rotanteil als “neutralweiß”. Tendenziell haben Energiesparleuchten allerdings immer einen höheren Blauanteil. Wer spät Abends noch vor dem Computer sitzt, kann sich beispielsweise ein Tool wie f.lux installieren, das die Darstellung des Monitors der Tageszeit entsprechend anpasst.

Wer schon zahlreiche Ursachen für schlechtes Einschlafen ausgeschlossen hat, kann also bei der Beleuchtung am Abend ansetzen. Und es lässt sich natürlich auch andersrum nutzen: Wer am Arbeitsplatz helle Leuchtstoffröhren mit einem etwas höheren Blauanteil nutzt, simuliert damit den Tag und wird weniger müde als der Kollege mit der dunklen Glühbirnen-Beleuchtung sein.

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Eigene Entscheidungen treffen

30. Dezember, 8:00 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

Es gibt ein schönes Sprichwort: “Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.” Für mich gehört zum Leben dazu, dass man in der Lage sein muss, eigene Entscheidungen zu treffen. Zwar behauptet jeder, eine eigene Meinung zu haben, allerdings ist diese oft nur aus Einflüssen anderer zusammengesetzt. Vielleicht bewundert man eine prominente Person und stimmt ihr ohne Vorbehalt zu, oder man hat in einem populären Artikel gelesen, dass es gesund ist, sich kohlenhydratarm zu ernähren.

Prinzipiell ist es ja nicht verkehrt, ein Vorbild zu haben. Nur ist es verkehrt, wenn man etwas nicht für sich selbst hinterfragt. Ich habe zum Beispiel für mich entschieden, dass ich keinen Fernseher brauche – hätte ich ein paar Leute dazu befragt und im Internet recherchiert, wäre ich jetzt wohl Besitzer eines riesengroßen HD-Fernsehers mit komplexer Surround-Anlage. Genauso kaufe ich nicht einfach den Testsieger eines bestimmten Produktes, sondern schaue mir in Ruhe an, ob das Produkt zu mir passt und ob nicht vielleicht etwas anderes besser für mich wäre.

Man kann eine fertige Meinung wunderbar als Ausgangsposition verwenden, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Wenn beispielsweise eine Partei von Steuersenkungen spricht, soll man das als Wähler gut finden und es wird entsprechend verpackt. Ich muss euch aber wohl nicht erklären, dass es hier oft um Beeinflussung geht und man durchdenken sollte, wie die Partei das denn überhaupt anstellen will. Anschließend kann man sich immer noch überlegen, ob man das Konzept der Partei gut findet. Und das sollte man mit allem tun, was so im Raum steht – sei es nun der Aufdruck einer Verpackung oder die Meinung eines Kollegen.

Hinterfragen ist nichts schlimmes, es geht letztendlich um das Treffen eigener Entscheidungen. Und das kann man nicht, wenn man sich über ein Thema nicht selbst Gedanken gemacht hat.

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Weihnachten und Neujahr

27. Dezember, 8:00 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

Ein Denkanstoß für zwischendurch: Warum sollten nur in dieser Zeit des Jahres gute Wünsche oder gute Vorsätze wichtig sein? Man kann sich zu jeder Zeit etwas vornehmen, und an jedem Tag des Jahres anderen Menschen eine Freude machen.

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Findet ihr euch interessant?

23. Dezember, 8:00 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

Viele von uns haben nicht das Problem, dass es ihnen schlecht geht. Man hat einen Vollzeitjob, eine hübsche Wohnung, ein schickes Auto und so weiter. Das Problem ist, dass manche dieser Menschen dennoch ein Leben führen, das sie selbst nicht besonders interessiert.

Wenn einem der eigene Job nicht besonders gut gefällt – und das höre ich oft von anderen – kann man sich nur in seiner Freizeit entfalten. Das an sich wäre nicht besonders schlimm, nur muss man sich noch um den Haushalt kümmern, hin und wieder einkaufen oder hat vielleicht einen langen Arbeitsweg. Letztendlich bleibt nicht viel Zeit übrig, die man für sich selbst nutzen kann, und irgendwann schwimmt man einfach in dem großen Strom des Lebens mit, ohne sich für etwas besonders zu interessieren oder zu begeistern.

Und genau hier liegt der Knackpunkt: Man redet sich ein, dass alles in Ordnung ist und blendet dabei aus, dass man sein Leben bestenfalls als zufriedenstellend bezeichnen würde. Sollten wir nicht nach mehr streben? Natürlich bedeutet es Arbeit, wenn man sich genauer damit auseinandersetzt und feststellt, dass man ein paar Dinge ändern möchte. Aber Fortschritt bedeutet in der Regel auch Veränderung, und ohne diese Veränderung bleibt man auf dem gleichen Niveau.

Ich hatte euch schon einmal nach dem Sinn eures Lebens gefragt, also mit was ihr euer Leben füllen möchtet. Ihr solltet euch gleichzeitig auch fragen, ob euch euer Leben eigentlich interessiert – wenn nein, solltet ihr das schnell ändern. Wenn man erst einmal in die Abwärtsspirale des Dahinvegetierens gerutscht ist, kommt man nicht so leicht wieder hinaus.

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Ich habe keine Zeit, um mir Zeit zu nehmen.

20. Dezember, 8:00 Uhr | 0 Kommentare | Veröffentlicht unter Jammern hilft nicht

Immer wieder höre ich von Leuten, dass sie sich gerne Zeit für sich selbst nehmen würden – aber einfach keine Zeit dafür haben. Der Job, die sozialen Verpflichtungen, was auch immer. Es gibt immer etwas, das gerade getan werden muss, und wenn man zufällig etwas Zeit hat, wird sie auch sofort wieder aufgefüllt.

Wenn man genauer darüber nachdenkt, entbehrt das nicht einer gewissen Ironie: Auf eine gewisse Weise weicht man sich selbst aus. Theoretisch kann (und sollte) sich jeder eine Stunde für sich selbst komplett frei halten, um beispielsweise seine Ziele für die nächsten Wochen festzulegen oder darüber nachzudenken, ob man mit seiner jetzigen Lebenssituation zufrieden ist.

In der Praxis macht das aber niemand – man hat ja keine Zeit dafür. Der Chef pocht auf den Projektabschluss, die besten Freunde möchten auf eine Party und außerdem muss die Wohnung aufgeräumt werden. Das will man nicht ignorieren. Nur übersehen viele dabei, dass man sich dabei selbst ignoriert: In einem vollen Terminkalender ist einfach keine Zeit, um auch seinen eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Nimmt sich jemand, der partout keine Zeit hat, diese Zeit zum Nachdenken einfach, passiert folgendes: Ihm gehen tausend Dinge durch den Kopf, die viel sinnvoller scheinen, als einfach nur auf dem Sofa zu sitzen und nachzudenken. Aber hier kommt der entscheidende Punkt: Wenn einem bewusst wird, mit wie vielen Dingen man sein Leben vollgestopft hat, fragt man sich, ob das wirklich alles nötig ist. Und diese Selbstreflexion geht komplett unter, wenn man nur von Termin zu Termin hetzt und versucht, alles auf einmal zu erledigen.

Darüber hinaus gibt es noch ein Problem, man merkt es den Leuten nämlich an, wenn sie so unglaublich viel zu tun haben: Sie sind nie ganz bei der Sache, weil sie gedanklich schon weiter sind. Ich kenne es von mir selbst, wenn ich noch viele Dinge zu erledigen habe, erwische ich mich immer wieder selbst dabei, wie ich bei meiner momentanen Tätigkeit schon darüber nachdenke und dadurch unkonzentrierter werde.

Natürlich gibt es Dinge, die getan werden müssen. Aber man sollte hinterfragen, ob man es für sinnvoll hält oder lieber etwas anderes tun würde – das betrifft ganz besonders Verpflichtungen, die man irgendwann eingegangen ist, wie die Organisation eines Vereins oder der Beruf, der einem kaum Spaß macht.

Letztendlich hat man nicht viel von seinem Leben, wenn man allen Dingen nur hinterherrennt. Zwischendurch muss man auch anhalten und schauen, wo man gerade ist. Ansonsten kann man sich verlaufen, ohne es überhaupt zu merken – dabei kommen Menschen heraus, die mitten in ihrem Leben stehen und sich fragen, wie sie überhaupt dort hingekommen sind.

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